Montag, 14. Mai 2007

Fotoalbum/Fangberichte


Björn Kirste
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Wester-Ohrstedt 14.11.2009 Jaja, ich weiß, ich habe hier schon längere Zeit nichts mehr hineingeschrieben. Es tut mir leid, aber bis heute gab´s auch nicht wirklich viel Ewähnenswertes. Naja eine handvoll normale Standartforellen braucht man auch nicht wirklich zu erwähnen. Das Jahr war insgesamt ziemlich schmal was das Fangen angeht. Als ob sich das an einem Tag ändern sollte habe ich heute alles nachgeholt was das Jahr über gefehlt hatte - richtig dick Fisch an der Leine und zwar an der Fliegenleine. Ein kleiner Butcher hat mir zuerst eine Tiegerforelle an die Rute gebracht. Übrigens die erste, die ich bisher überhaupt gefangen hatte.

Dann kam eine ganze Zeit lang gar nichts, nur daß es nun auch langsam anfing zu tröpfeln. Hin und wieder konnte ich aber Fische in Wurfweite ausmachen. Der Regen wird immer stärker und das lehmige Ufer zu einer schlammigen Rutschpartie. Ein "russisches U-Boot" schwamm gaaanz lansam und völlig unbeeindruckt von meiner sauber präsentierten Fliege vor mir her. Ich dachte mir, wenn ich den Fisch genügend nerve packt er vielleicht doch noch zu. Pustekuchen, er schwamm einfach immer weiter gaaaanz langssam und ein Wurf nach dem anderen traf genau ins schwarze so genau daß sich mein kleiner Streamer #6 auf ihrem Schwanzrücken gemütlich machte. Das störte den "Mopskopf" wohl so sehr daß sie eine kleine Flucht machte und dabei mein Haken griff. Ogott gings mir schlagartig durch den Kopf, das wolle ich nun wirklich nicht. Und vor allem wie landet man so einen Riesen mit einer #4 Rute, 14er Tippet. Mir war klar der Drill würde sich zumindest hinzögern und ich würde mit den anderen Anglern Probleme bekommen weil ich den Fisch nicht von deren Ruten weglenken konnte. Genauso war es dann auch. Ich ging etwa 30 Minuten mit meinem "Mops" gassi eine ganze Runde um den Teich. Und die anden Angler waren so freundlich ihre Ruten rauszuziehen damit ich den Fisch ermüden konnte Irgendwann war es dann soweit und einer der Angler half mir die Forelle zu keschern. Ich wußte daß das der heikelste Moment werden könnte, aber ich hatte den Fisch so müde gedrillt, daß es keine unerwartete Flucht mehr gab. Der Haken saß und der Fisch war im Netz.
Großer Jubel! 70cm 7000 Gr Was will man mehr? Die Fängerfliege bekam die "Landehilfe". Und so fischte ich mit einer schwarzen Matuka weiter. In Gedanken an die riesige Forelle versunken flog meine Fliege mehr oder weniger halbherzig in den Teich. Und stoppt nach dem 3. Stripp tatsächlich. Dann kam mächtig Widerstand und Zug ins Spiel...Wie wat? Dasselbe nochmal? Nö, noch größer 72cm und 9000 Gramm!! Lagen nach weiteren 30 Minuten am Ufer. Die Fliege saß sauber plaziert ganz vorne im Oberkiefer.


Gegen Abend hört der Regen langsam auf und für einen Moment kommt sogar die Sonne Durch und zeichnet einen wunderschönen Regenbogen an den abendlichen Himmel. So kann man einen gelungenen Angeltag gerne ausklingen lassen!
Die "kleine" Forelle wird noch vor Weihnachten am Stück geräuchert (Wenn sie in meinen Ofen paßt) und die große in Filetstücken verarbeitet.




Jan Schuldt/Ludwigsfelde

Ich war mit meinem Bengel die Tage ein bischen unter den Booten in Siethen am See
Angeln. in einer Stunde haben wir neun Barsche gefangen alles keine Riesen
aber... erst mal haben. In der ersten halben Stunde hat mein Piepel mit einem
Wobbler von ABU geangelt und nicht mal einen Biss gehabt erst nach der Umstellung
auf einen schwarzen mit roten Hinterteil ging es los mit den Bissen, er konnte dann doch noch
zwei überzeugen. Das kann natürlich Zufall sein.......! Also alles Spitze, bis auf den weißen habe ich mit allen etwas gefangen.
Gruß aus Rand Berlin.




08.06.2009 Forellensee Deinster Mühle
"Der Trick mit den faulen Forellen"
nichts regt sich, wahrscheinlich stehen die Fische heute tief

Jeder kennt das: Es ist Sommer und recht warm, überall hopfsen die Forellen, es ist genügend Bewegung im Wasser und beim Schleppen mit Paste bekommt man zwar Bisse, aber die Fische bleiben nicht hängen. Meine Überlegung war: Vielleicht stehen die Fische tief und und sie sind vielleicht noch dazu träge. Ich muß also sehr tief und noch dazu SEHR langsam schleppen. Im Prinzip mache ich nichts anderes als aktives Grundangeln. Ein Spirulino, eine Gummi-Stopperperle, dann der Karabinerwirbel und ein kleines verschiebbares Bleischrot am 2m langen Vorfach. Als Köder die orange Perle aus Styropor, das grüne Powerbait und die Maden. (diese Kombination hat sich als besonders fängig für diese Methode herausgestellt) So ist auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei. Die Montage wird genau wie beim Schleppen weit ausgeworfen...je weiter desto besser denn...nun wird erstmal gewartet bis der Sbirullino am Grund angekommen ist. Im Moment ist das jetzt noch ganz normales Grundangeln mit sinkendem Sbirulino. Alle 10 Sekunden wird die Montage nun 50cm herangekurbelt. Dabei kommt Bewegung in den auftreibenden Köder und ich fische genau wie beim Spin-oder Schleppfischen einen großen Bereich ab. Mit dem Schrotblei bin ich in der Lage auch noch verschiedene Tiefen zu befischen. Bei einem Biß brauche ich nur zu warten genau wie beim normalen Grundfischen. Der Anschlag ist meist gar nicht mehr nötig weil die meisten Forellen schon von selber tief schlucken. Diese Methode ist nicht nur einfach zu fischen sondern auch äußerst effektiv. Außerdem habe ich die Möglichkeit sofort wieder zu "normal" schleppen (wenn die Fische wieder aktiver werden) ohne großartig umbauen zu müssen; lediglich die Paste könnte dann noch flach anfgeködert werden.


In dieser Kombination angeködert ergeben diese 3 Komponenten einen verlockenden unwiderstehlichen Köder. Geruch, Farbe, Bewegung, Form ... da kann kaum eine Pufforelle widerstehen
trotz schlechter Bedingungen konnen Alex und ich noch relativ gut abräumen
04.04.2009 Staberhuk (Fehmarn)
Noch vor Sonnenaufgang kommen wir in Staberhuk am Parkplatz an

... Leider ist es bereits hell als wir die ersten Würfe in Richtung Dorsch machen können...



... Sehr weit draußen fangen wir endlich . Die Bissen kommen vielleicht 800m vom Land entfernt. Am Ende, so gegen 13.00 Uhr habe ich 4 mittlere Dorsche bis 65cm an meinem Galgen, und verliere noch 2 gute im Drill...Weitere Bisse bleiben aus als sich die Sonne im Zenit befindet

... Olli kann diesen schönen Dorsch an sein Boot holen und setzt einen kleinen Leo zurück...

Am Strand entschließen wir uns bis zum Abend abzuwarten. Bei dem grellen Sonnenlicht erwarten wir uns keine weiteren Fänge. Gegen Abend aber frischt der Wind heftig auf und wir entscheiden uns dafür doch keine 2. Ausfahrt zu wagen. Wir sind aber auch müde und erschöpft und machen uns daher schließlich auf den Heimweg nach Hamburg. Ansonsten war´s ein anstrengender Tag mit leider etwas wenig aber hart erkäpften Fisch

25.02.2009 Norderstedt endlich wieder zu befischen
So langsam taut das Eis erstmals soweit ab, daß an ein normales Befischen zu denken ist. Auf diesen Tag hatte ich schon lange gewartet, war ich doch schon einige Male vergebens zu meinem Fischwasser gefahren um dann festzustellen, daß der Winter mal wieder die Ausübung meines Hobbies verhindert!!! In der Zwishenzeit hatte ich ja ausgiebig die Möglichkeit mir einiges zu der Winterfischerei zu erlesen. Erst vor Kurzem war ich in Westerohrsted um das theoretisch Erlernte zu testen - leider ohne Erfolg. Grundmontage mit Powerbait in Kombination mit Lebendköder soll bei kaltem Waaser, knapp über Grund angeboten, den Erfolg bringen Das habe ich diesmal mit oranger Paste (sollte Rogen imitieren) versucht. Zwei Würfe nebenbei mir der Spinrute...aber was ist denn das? Die Schnur läuft ja. Anschlag, kurzer Drill - Forelle, Klasse! Es geht wieder --- der Bann ist gebrochen!
Ein paar Meter weiter landet mein 2er Mepps im Flachwasser. Genau zwischen dem Kraut. Ich bekomme auch sofort einen Hänger...der sich aber sofort in Bewegung setzt. Wildes Bohren und Rucken auf der anderen Seite...Saibling! Prima, denke ich, die werden ja immer größer!

Dann bekomme ich Besuch. Ein Angelkolege will nur nach dem Rechten sehen. Wir reden über dies und jenes und ich pfeffer meinen jetzt 3er Mepps auf die andere Seeseite, lasse durchsacken, ziehe an...Peng, der sitzt. Wenig später liegt eine 48er im Graß. Feierabend für heute, dabei ist es erst 13.00 Aber Montag geht´s dann ja wieder los :-)


07.02.2009 Anglermesse in Rendsburg

Auch dieses Jahr hatte ich wieder zusammen mit Sven Matthiesen einen kleinen 1m-Stand im "Bullentempel" Rendsburg auf der sogenannten Anglerbörse. Sogar die Presse in Form von "Fyn Krause" (Anglerwoche) hat uns intervievt. Ich fühlte mich natürlich sehr geehrt mit meinem winzigen Stand!



Hier der Link zu dem Film:
http://mmc.jahrtsv.de/index.php?id=10

23.12.2008 Wobblertest ln Norderstedt

ich habe heute mal meine blauen Wunderköder getestet. Das Ergebnis waren 3 Forellen 44cm - 800 Gr auf weißen Wobbler 5cm, 44cm - 820 Gr auf goldenen Wobbler schwarzen Rücken 5cm 44cm - 800 Gr auf blauen Wobbler 3,5 cm 2 Fische im Drill verloren auf blauen Wobbler. Auf Spinner ging gar nichts. Die Wobbler fingen diesmal auch nur bei Zeitlupentempo. Die Bisse kamen sehr vorsichtig und langsam, nach vorherigen mehrmaligem "Anstupsen". Fangtiefe etwa 1m zwischen 12.45 und 15.30 Uhr







27.10.2008 Abangeln Norderstedt




Es ist noch finsterste Nacht als ich gegen fünf aus dem Bett aufschrecke. Ich hatte was komisches geträumt. Sei´s drum... Kurze Zeit später klingelt auch mein Wecker. Ich habe nichtmal die Augen richtig auf, da stehe ich bereits in meinen Gummistiefeln.
Wenig später geht die Sonne auf und aus dem vorhergesagten Regen und Sturm ist bisher nichts geworden - gottseidank!
Und schon erfolgt die Platzvergabe.
Auf Platz 7 direkt bei der Bank lasse ich mich nieder und montiere in Windeseile meine Posenrute. Maden baumeln bereits am Haken als zum Start gehupt wird. Ich fange die erste Portionsforelle an diesem Tag. 2 weiter folgen noch in der ersten Viertelstunde. Dann ist der Schwarm weitergezogen und ichbekomm bis zm Abpfiff keinen weiteren Biß. Allerdings kann ich einen Tag darauf endlich wieder mit Kunsköder angreifen. Eine kleine Forelle nimmt Made und 2 Saiblinge nehmen 1x Blech und einmal Wobbler.





04.10.2008 Und wieder ein Wandersalmonide aus der Oste
Den ganzen Tag regnet es schon. Das Wasser der Oste bei Brauel ist leicht angetrübt, höher und schneller als sonst. Alles gute Zeichen für eine erfolgreiche Großsalmonidenpirsch denke ich. Gottseidank hat der Regen jetzt nachgelassen und ich wandere mit meiner Freundin Nadja über den Campingplatz. Es ist nicht leicht mich bis zum Wasser durchzuschlagen. Fast das gesamte Ufer ist zugewachsen, so als wollte die Natur ihre Fische vor mir verbergen und mich vom Wasser fernhalten. Ich will mich nicht bemerkbar machen und lasse mich das feuchte Steilufer auf meiner alten Jeans heruntergleiten und muß mich vorsehen nicht mit den Füßen in das tiefe kalte Wasser zu platschen. Einen guten Stand habe ich wirklich nicht, wage aber dennoch einen Katapultwurf. Die Rausche sieht vielversprechend aus. Wieder ein Wurf und wieder einer....Es ist ein großes Loch und es verlangt daher einige Würfe um es abzufischen. 10 Würfe vielleicht und ich überlege einen zweiten Pool anzusteuern als ich Kontakt bekomme. Der 4er Mepps hat sich irgendwo verkrallt. Dann spüre ich dumpfes langsames Rucken in der Spitze meiner 2,7m Mitchel-Spinrute. Ich weiß sofort - das ist ein guter Fisch, ein Hecht? Das Gewicht könnte passen aber das Rütteln in der scharfen Ströhmung kenne ich von Hechten nicht. Dann eine gottseidank kurze Flucht Fluß abwärt und ich bringe den Fisch mit Kraft wieder auf meine Höhe. Am Ufer wandern ist in dieser Situation für mich auch gar nicht möglich.Nun sehe ich den Fisch erstmals Einen Hecht kann ich als Gegner sofort ausschließen. Lachs oder Meerforelle denke ich und Rufe Nadja. "Du mußt mir keschern helfen" Wenig später hat sie sich zu mir durchgeschlagen und ist erstaunt über den kräftigen Fisch am anderen Ende der Leine. Der Kapitale macht kaum Fluchten. Er steht fast bewegungslos in der harten Strömung. Das gibt mir Zeit mit Nadja die Landung zu besprechen. Nachdem ich die Bremse weicher eingestellt habe, reiche ihr die Rute und derigiere sie. Sie macht alles richtig und ich komme mit meinem Kescher an den wild um sich schlagenden Fisch der kaum hineinpassen will. Ein schwierige aber glückliche Landung! Vor mir liegt der genau 70cm lange und 3,5 Kg schwere Meerforellen Milchner. Ein dickes Dankeschön an Nadja!!!
In der nächsten Kuhle reiße ich meinen Mepps in einem Ast ab - Feierabend für heute. Es wäre ohnehin schwer gewesen das Erlebte zu toppen!









Lachs oder Meerforelle?



Freyersen-Weertzen: Am 20.09.2008 bekam ich in meiner Anglerkiste unerwarteten Besuch. Andreas Mevs aus Weertzen fing kurz hinter der Weertzener Ostebrücke am Birkensee diesen schönen 75 cm langen und 2,4 Kg schweren Salmoniden auf einen zweiteiligen Rappala Wobbler. Wir stuften diesen Fisch als Lachs ein. Wer uns eines besseren belehren kann,ruft mich bitte an unter 040-20977606.




15.08.2008 Fliege vorn in Westerohrstedt
Um 2.30 Uhr klingelt mein Telefon und Andreas W. holt mich aus den schönsten Träumen. Um 3.00 Uhr sind wir bereits auf der Wiese um noch einige Tauwürmer zu suchen. Unser Ziel ist der Forellensee Westerohrsted in der Nähe von Schleswig. Wir sind an diesem Freitag Morgen die ersten Angler und müssen noch ein paar Minuten bis um 6.00 warten bis man uns einläßt. Genug Zeit alle Ruten in Ruhe zu montieren. Man will ja keine kostbare Angelzeit damit vergeuden.
Überall springen Fische und wir sind überezugt heute gute Beute zu machen. Leider tut sich an unseren Ruten gar nichts. Nicht auf Wobbler, Spinner, Bait geschleppt, auftreibend, Wurm, Made, Bienenmade...Wir haben alles versucht und zwar ohne Erfolg! Naja nicht alles - da gibt´s ja noch die Fliegenrute. Ein anderer Angler hatte bereits 2 schöne Forellen mit der Fliege gefangen und nun wollte ich es auch versuchen. Schwarzer Bunny-Streamer, Red Tag Goldhead und die sonst immer fängige Montana - Resultat: 0 Bisse und ebensoviele Fische.
Nun versuche ich die black Zulu. Von mir mit ein paar Kettenaugen verfeinert. Und siehe da, sie läßt sich wunderbar werfen. Bisher hatte ich aber noch nie einen Fisch damit gefangen.

Ich sehe ein paar Forellen, vielleicht 3 vielleicht 4, an einem Platz und will mir den Futterneid zunutze machen. Ich schätze die Fische auf etwa 35 bis 40 cm. Die Fliege landet genau zwischen den Fischen. Eine Gute Entscheidung denn einer schert gaaanz gemächlich aus und ich spüre Kontakt. Auch wenn ich mir nicht sicher bin ob der Fisch wirklich genommen hat oder ich im Kraut hänge, setze ich einen beherzten Anschlag und dieser wird sofort ebenso hart erwiedert. Die #4/5er wird sofort zum Halbkreis heruntergerissen, doch ich habe keine Angst sie könne brechen, habe ich doch damit bereits in Norwegen Dorsche und auch eine Meerforelle mit etwas Geduld landen können...

Große Fluchten macht die Forelle nicht. Sie dreht und bockt auf der Stelle, läßt sich aber auch nicht wirklich näher an Land bugsieren. Ich nehme sie noch härter ran um sie in Bewegung zu bringen und ziehe in flachem Wingel über die Schnur. Um zur Not am Ufer "mitgehen" zu können habe ich vorsichtshalber die Flugschnur aufgekurbelt und mir vorgenommen bei Bedarf über die Bremse zu drillen. Der Fisch nimmt mir den festen Zug übel und reißt gleich wieder ein paar Meter von der Rolle. Das kann ihn nur schlapp machen, denke ich mir. Langsam bekomme ich den Riesen näher an Land. Ich habe mir schon gedacht daß ich mich weit verschätzt hatte was die Größe ausmacht. Mitlerweile hat der andere freundliche Fliegenfischer meinen Kescher herangeholt und bietet mir an bei der Landung zu helfen. Diese Hilfe nehme ich im Angesicht meines Gegners dankend an.
Immer kleiner werden die Fluchten. Die ersten beiden Kescherversuche gehen daneben. Nun ist die Forelle gewarnt und will einfach nicht mehr Richtung Land. Ich ziehe und zerre und bange um mein Gerät, befürchte daß die Schnur reißt, sich ein Knoten löst oder die Fliege ausschlitzt...Ich mag nicht weiter darüber nachdenken wie ich mich fühlen würde wenn ich den einzigen Biß an diesem Tag versaue...!
Nur noch eine Flucht oder 2 und jetzt liegt der Fettsack endlich in den Maschen. Mir fällt ein Stein vom Herz und schätze die REgenbognerin auf vielleicht 2,5 bis 3 Kg. Andreas meint die hat bestimmt 4kg. Die genaue Messung ergibt 4,1 kg bei einer Länge von 64 cm. Meine größte und schwerste Forelle mit der Fliegenrute bisher.



Leider bleibt Andreas an diesem Tag schon wieder Schneider. Wir haben uns aber vorgenommen bald wieder hinzufahren und dann wird Andreas sicher auch mal verschäft mit der Fliegenrute angreifen.

13.07.2008 Forellenpuff Elbe
Mit Alex war ich heute mal an der Dove-Elbe zum Aalangeln. Wir wollten noch ein paar Köderfische senken fingen zunächst allerdings nur einige fingerlange Mini-Zander.

Als wir so über die Wasseroberfläche blickten um nach Kleinfsch ausschau zu halten, konnten wir einen großen Fisch direkt an der Kaimauer entlangschwimmen sehen. Er verschwand und tauchte dann immer wieder auf. Ich rannte zurück zum Angelplatz und besorgte eine Aalrute mit 1er Haken und Tauwurm. Den Haken band ich gleich an die 22er Mono und bestückte ihn mit Tauwurm. Wenig später landete der Wurm direkt vor dem Maul des großen Fisches, welcher noch immer seine Bahnen schwamm. Keine Reaktion. Alex hatte in der Zwischenzeit ein paar kleine Weißfische gesenkt und einer davon baumelte kurz darauf an meinem 1er Aalhaken. Rapfen fressen halt gerne kleine Fischedanchten wir uns... So auch dieser. Sofort nach dem Einwerfen verschwand der fingerlange Köderfisch im Maul des Unbekannten und genauso schnell war er wieder ausgespuckt. Der Fisch muß den großen Haken bemerkt haben. So ging das noch 3 weitere Male. Der Fisch packte nur zu wenn ich den Köder kurz bewegte. Beim 4. Mal schlug ich sofort an und der Haken griff. Eine kurze Flucht und ich konnte die etwa 50cm lange Regenbogenforelle genau erkennen - für den Bruchteil einer Sekunde war sie an der Oberfläche machte eine kurze Flucht, bei der ich bemerkte daß ich meine Bremse noch nicht geöffnet hatte!!! Beim Aalangeln braucht man in der Regel ja auch keine Bremse. Peng!!! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet - Forellen in der Elbe!!!

Wir fingen in diesen beiden Nächten dennoch einige schöne Aale bis 70 cm und einen kleinen Zander auf Köderfisch. Leider hatte er zu tief geschluckt um ihn zu releasen. Die besten Fische fingen wir bei auflaufendem Wasser zwischen 8.30 und 23.00 Uhr




01.07.2008 still ruht der See
Heute habe ich mit 2 Freunden den 20 Meter tiefen Forellensee in Schenefeld unter die Lupe genommen. Ich mach´s kurz - wir haben versagt. Der See ist nicht leicht zu befischen und man muß schon ganz genau wissen wo und womit gefischt werden muß. Der Rekord an diesem Tag wurde mit etwa 10 Fischen von einem ortskundigen und sehr hilfsbereiten Griechen aufgestellt. Am Ende hatte ich verteilt auf 12 Stunden 2 normale 350Gr-Forellchen und einen untermaßigen Hecht auf Spinner. Die Forellen bissen 5-6m auftreibend auf eine Kombi von grünem Glitterbait und Maden. Nur Michael fing auch eine kleine Forelle (seinen einzigen Fisch außer den beiden kleinen Köderfischen) auf einen Spinner. Mino ging leider komplett leer aus. Ich selber verlor noch eine Forelle auf ein 1m tief gefischtes Madenbündel. Also 4 Bisse auf diese lange Zeit gesehen war wirklich sehr sehr dünn.
in dieser Bucht räuberte immer wieder ein stattlicher Hecht
der erste Fisch des Tages wurde hier an der Wasserkugel mit Maden im "Flachwasser" gefangen
An unseerer Stelle ist das Wasser sicher weit über 12 Meter tief

Dem Betreiber kann man keinen Vorwurf machen - er ist sehr freundlich und hat auf die Anzahl von 11 Angler wirklich gut besetzt. 30 Forellen am Morgen und unaufgefordert am Mittag nochmal bestimt 10-15 Fische. Davon sind einige drinnen geblieben denn Mino war nicht der einzige Nichtfänger. Ich denke am Ende haben so manche Ehefrauen lange Gesichter gemacht und ihren Mann ins Restaurant eingeladen.
Trotzdem haben wir einen netten Tag an diesem See verbracht. Die Preise sind OK (1 Rute 15€ 2 Ruten 18,-€) die Anlage gepflegt und das Wasser sehr klar (vielleicht zu klar) Vielleicht komme ich im Herbst mal wieder und räume dann wenn Kunstköder wieder fängt mit Miniwobblern ab :-)

25.06.2008
Deinster Mühle

Um kurz nach 5.00 Uhr treffen Florian und ich am Teich ein. Mein Lieblingsparkplatz war noch frei und wir hofften auf einen guten Platz am Wasser. In der Tat waren die besten Stellen am Mönch im großen See bereits besetzt und auch am Mittelteich war der Einlauf nicht mehr frei. Die Leute sind bestimmt schon um 2.00 Uhr aufgeschlagen denn einer hatte bereist 5 Fische in seiner Kühlbox.

Voller Begeisterung legte ich auch los und fischte ertmal alles mit Spiro, Spinner und Wobbler ab. Ohne Biß!!! Dann sah ich gegen 6.30 Uhr einen Fisch steigen und warf diesen auch sofort an. Biß! Ein harter Ruck durchzuckte die Rute und reflexartig kam im selben Moment mein Anhieb. Ein guter Fische machte Druck. Der Saibling wog genau 1 Kg und hatte 48 cm. Leider war dies auch mein größter Fisch an diesem Tag. Insgesamt konnte ich 1 Saibling und 3 Forellen um die 350 Gr erbeuten. Florian ging leider komplett leer aus nachdem er eine gute Forelle an der Fliegenrute durch Abriß verlieren mußte!!! Aua das tut wirklich weh!! Ich hätte sie ihm gegönnt doch war an diesem Tag nicht gerade die Hölle los. In allen 3 Teichen war kaum Fisch und der Besatz war wirklich dünn. Ich werde mir reichlich überlegen ob ich in nächster Zeit wieder dorthin fahren sollte zumal das Kunstköderfischen nur eingeschränkt erlaubt ist. Ein Problem daß es leider an vielen Deutschen Forellenseen zu beobachten gibt. Prinzipiell schießen sich damit die Betreiber selber ins Knie weil viele Angler fernbleiben weil es nichts Schlimmeres gibt auch noch in der kostbaren Freizeit durch unsinnige Verbote eingeschränkt zu werden.




25.06.2008 Alexander Schmidt

"Moin Björn du meintes doch schick mal Bilder wenn ich mit deinen Wobblern was fange und dies mal war es der so genannte Hecht im Karpfen Teich.Hatte erst gedacht das ich nen Graser gehakt hab weil ich an Hecht garnicht gedacht hatte.74Cm ca3KG bis dann."







25.05.2008 Das Kind hat jetzt auch einen Namen
Jetzt mußte das ja mal sein, endlich habe ich ein Schild an meiner Anglerkiste Mein Haus - Mein Teich - Mein Filter - mein Schild :-)













18.05.2008 Aalangeln an der Innenalster

Wir haben den herrlich warmen Abend genossen auch wenn nur dieser kleine Schnürsenkel auf an eine unserer 6 ausgelegten Ruten gegangen ist. Natürlich wurde er nach dem Fotoshooting released









Datum: 07.05.2008 Zeit: 23.00 - 02.00 Uhr
Gewässer: Alster
Fischart: Aal
Länge: 49,50,59,67 cm
Gewicht:175,194,298,490 Gr ausgenommen
Köder: Tauwurm
Methode: Grundangeln Seitenarm
Wetter/Temperatur: sonnig, 25°C
Wind:0-1 NW
Wasser: angetrübt
Wassertiefe 50 cm - 1m
Mondphase: Neumond




05.05. 2008 Außenalster - Aalsaison gestartet
Meine ersten beiden Aale konnte ich dieses Jahr an der Außenalster am Denkmal anlanden. Einer durfte wieder schwimmen, der Andere war 360 Gr und hatte immerhin 59 cm. Leider konnte Ölfred heute nur mit ein paar schönen Bissen punkten. Da ich noch ein großes Rotauge fing nahmen wir allerdings an, daß die meisten der zahlreichen Bissen wohl auf weißes Schuppenwild zurückzufüren waren.


29.04.-01.05. 2008 Landpartie Niedersachsen
Es ist mitten in der Nacht als ich mich in Richtung Niedersachsen aufmache. Mit den ersten zwitschernden Vögeln will ich bereits am Wasser sein. Es ist noch nicht ganz hell, alls ich meine Ruten montiere. Überall klatscht es dicht am Ufer. Die Weißfische laichen mit einer Lautstärke, die fast nervt. Ansonsten lasse ich den herrlichen Tag auf mich einwirken. Beobachte den Nebel, wie er sich in nichts auflöst, freue mich über die ersten Sonnenstrahlen, welche das nasse, frisch duftende Gras zum Glänzen bringt. Die Vögel singen ihr Frühlingslied und man spürt förmlich wie es mit steigender Sonner sehr schnell immer wärmer wird. Vor 2 Wochen hatten wir noch Frost und jetzt sitze ich schon um 11.00 Uhr im T-Shirt. Die Natur scheint den Frühling vergessen zu haben. Die Bäume sind förmlich exlodiert, nur die Eichen sind noch nicht soweit. Jemand hat einen Schalter umgelegt um von Winter direkt auf Sommer zu zappen :-) Hier sind nun ein paar Bilder von meinen Impressionen


Überall unter dem Ufergeäst tummeln sich die Brassen im Laichgeschäft

kein Lüftchen regt sich

noch ist es frisch und die klamme Kälte zieht in meine Knochen

welcher von beiden ist nur der Köder :-)

vollgefressen, oder noch immer voller Laich?

Hechte sind also auch Frühaufsteher

der "Märchenwald" glüht malerisch in saftgrün

sie sind schon süß so kleine Hechte mit ihren runden großen Kulleraugen

auch diese kleine Bachforelle darf wieder schwimmen

eine sonderbare Zuchtform nahm meinen 3er Mepps

eine sogenannte "Karoforelle"
diese Lachsforelle von 2,7 Kg und 63cm kann sich doch sehen lassen?

mein Monatslohn gefangen in sehr kurzer Zeit

28.04.2008 Norderstedt, einmal nachgeharkt
Die Nacht war sehr kurz. Bis in die späten Abendstunden habe ich mal wieder Köder geschnitzt um sie gleich am nächsten Morgen auszuprobieren.
Um kurz nach neun stehe ich wieder am Teich und teste die Laufeigenschaften der "Riesenteile" mit eingebautem Spinnerblatt. Für Forellen ist das sicher nichts, denke ich mir, und wechsele auf meine alten Favoriten, nachdem ich, wie bereits erwartet, keine Bisse bekomme.
Die Sonne steht hoch am Himmel und brennt mir auf die Haut. Ein paar Vereinskameraden sitzen mehr oder weniger erfolglos am Ufer und baden ihre Madenbündel. 2 Fische liegen bereits am Ufer nur ich bekomme immer noch keinen Biß und kann auch keine Forellen an der Oberfläche ausmachen. Also muß ich tiefer fischen, überlege ich mir, und binde einen "Tiefläufer" an. Damit beharke ich die Uferkante wo der Wind drauf steht. Da kracht es hammerhart in die Rutenspitze. Mein erster Biß an diesem Vormittag. Wenig später habe ich eine schöne Regenbogenforelle von 45cm und 1460 Gr für meinen Räucherofen gesichert. 2 Weitere folgen auf den selben Wobbler an der schattigen windstillen Kante. 38cm mit 820Gr. und 36cm mit 560Gr.

meine erste Forelle hat 2 Stunden auf sich warten lassen
im Schatten halten sie sich heute also auf, kein Wunder bei der Hitze
10 Minuten später habe ich mein Limit erreicht

Der Erfolgsköder: ein tieflaufender natürlich silberbraungrau gefärbter Sinkwobbler von 4,5cm

27.04.2008 Ananageln SFV Norderstedt e.V.
gegen halb sieben ruht der See noch. Ein paar Ringe hier und da an der Wasseroberfläche versprechen einen guten Angeltag. Frische Maden, Tauwürmer und Mais habe ich als Köder dabei. Um kurz nach 7.00 Uhr fliegen überall schwere Wasserkugelmontagen quer über den Teich und schlagen erwartungsvoll mit Getöse am anderen Ufer ein. Bald daruf landen die ersten Forellen im Eimer. Auch ich bekomme bald einen Biß auf Mais und fange eine schöne Forelle von knapp 50 cm und 1200 Gr. Am Ende habe ich meine 4 Fische ( 34cm 460Gr., 37cm 660 Gr., 48cm 860 Gr. 48cm 1550 Gr.) und darf damit anschließend nicht weiter fischen. Meine Köder: Maden schwarz gefärbt aufteibend an der Oberfläche, Mais und Tauwurm 50cm tief.




Allerdings konnten einige "Nichtfänger" anschließend noch mit meinen neuesten Wobblerkreationen ihr Glück versuchen. Wenig später hatten auch sie ihr Fanglimit erreicht. Kurz und knapp: Es war ein herrlicher sonniger Angeltag mit einem guten Ergebnis.


ich wünsche weiterhin guten Fangerfolg mit meinen Kleinwobblern !


23.04.2008 Osterbekkanal Spinfischen vom Boot
nach dem ich heute morgen aufgewacht bin und mir die schönste Frühlingsonne entgegen schien,
dachte ich so bei mir: Gehst mal angeln! Ich packte eine Spinn-, eine Posenrute, Kamera, Tauwürmer und kleine Spinnköder ein um ein paar schöne Barsche zu erwischen.
Noch schnell das Boot gesäubert und mit schnellen Paddelschlägen in Richtung Stichkanal.
Viele Wasservögel haben schon Nachwuchs und überall blüht es.





Zuerst versuchte ich einige Würfe mit einem silbernem Effzetspinner, doch ohne Erfolg.
Erst nach dem ich dann einen, von einem erfolglosen Hobbybastler (der hier nicht genannt werden möchte), selbstgebauten Wobbler ausprobierte und nur einige wenige, sehr genau gezielte Würfe in Richtung eines überstehenden Baumes unternahm, gab es einen heftigen Ruck in der Rute.
Rute krumm!


Donnerwetter, ging es mir durch den Kopf. Der Barsch Deines Lebens!
Nach einer heftigen Gegenwehr dämmerte es mir aber so langsam: Es muß sich wohl doch um einen Hecht handeln! Geschätzte 20 Minuten später tauchte dann erstmalig das Ungetüm auf und zeigte mir sein mit riesigen Zähnen gespicktes Maul. Plötzlich rief er mir zu:
Er hätte schon viele gute Angler kommen und gehen gesehen, doch keiner war gut genug (und hatte so einen guten Köder) um ihn je an den Haken zu bekommen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe. Seit wann können Hechte sprechen, dachte ich erstaunt. Er wäre gerade auf Hochzeitsreise und seine Frau würde ihn fürchterlich vermissen.
Wenn ich ihn wieder zurücksetzen würde, erfüllt er mir auch einen Wunsch. Ich dachte mir insgeheim: Glaub ich nicht! Doch da man ja weiß, wie es ist seine bessere Hälfte zu verlieren, setzte ich ihn, nachdem ich nur ganz schnell ein paar Schnappschüsse von Ihm gemacht hatte, in sein nasses Element zurück.



Er tauchte noch einmal neben meinem Boot auf, ließ nur mit einem Schlag seiner monströsen Brustflosse mein Boot auf dem Wasser tanzen und sagte zu mir: Es täte ihm leid, er hätte gelogen und er könne gar keine Wünsche erfüllen. Tja, was soll ´s! Die Hauptsache ist ja schließlich, dass seine Frau ihn wieder hat! Und ich wünsche ihm nicht, dass er jemals in der Pfanne eines schwarzangelnden Osteuropäers endet. Ganz in Gedanken versunken, machte ich mich auf den Heimweg und kam an einer niegelnagelneuen Wasserstofftankstelle für Alsterdampfer vorbei.
Und so hatte sich dann doch ein lang gehegter Wunsch von mir erfüllt.

Autor: Olliver Unseld, Hamburg Barmbek


18.4.2008 Bellybootfischen Fehmarn

Björn rief ausnahmsweise mal spontan an, das es mal wieder soweit sein sollte.
Für mich eine willkommene Möglichkeit meine neue Wathose und meine neue, von einem Gebrauchtwarenhändler, auf der Rendsburgmesse gekaufte, einteilige Daiwa Rute auszuprobieren. Glücklicherweise hatte ich meine Sachen bereits vollständig gepackt im Keller stehen und war praktisch gleich startbereit.

Als ich, wie von mir allgemein bekannt eine ¼ Stunde, eher als verabredet bei Björn eintraf, habe ich die Zeit noch sinnvoll mit dem Packen des Wagens nutzten können. Nachdem Björn sich dann noch ein opulentes Mahl zusammen gekocht hat und es dann genüsslich verzehrte war es dann doch endlich soweit.

Das Wetter war klasse und es ging gleich Richtung Horner Kreisel auf die Autobahn in Richtung Fehmarn. Wir entschieden uns für den Anfang für Marienleuchte (nähere Detailangaben werden hier nicht veröffentlicht) und wollten dann bei schlechten Bedingungen noch nach Staberhuk wechseln. Auflandiger Wind, trübes Wasser und nicht zuletzt die ungewohnte neue Wathose machten die erste Fahrt zu einem fischarmen Turn. Nach näheren Erkundigungen und nettem Erfahrungsaustausch ( fachsimpeln ) bei gleich gesinnten, ebenfalls erfolglosen Brandungsanglern wurde an diesem Strand auch schon seit Ewigkeiten kein Fisch mehr gefangen.

Der letzte dort gefangene Fisch, war nicht größer als so!

Trotz dieser niederschmetternden Informationen machten wir uns, immer noch guten Mutes auf nach Staberhuk. Dummerweise sah es dort keinesfalls besser aus und die Schaumkronen auf den meterhohen Wellen ließen uns dann doch kapitulieren. Nun gut, dann machen wir eben eine Sightseeing-Tour in Heiligenhafen, sprudelte es einhellig so aus uns heraus. Auch auf Grund wir feststellen mussten, dass die ansässige Fischauktionshalle geschlossen hatte, da sie wahrscheinlich auf Grund überfischter Meere Konkurs gemacht hat, ließen wir uns immer noch nicht klein kriegen. Leider ließen auch die verwahrlosten und völlig unterernährten, einheimischen Wasservögel den Schluss zu, dass es um die Ostsee nicht besonders gut steht.

Wir wollten aber den Dorsch und wenn wir den letzten aus dieser verfluchten Ostsee rausholen!!
Also, auf nach Weissenhaus! Bei auflandigem Wind und einem herrlichem Sonnenuntergang zappelte dann doch noch etwas an meiner neuen Rute und verabschiedete sich dann mit Schnurbruch und meinem teurem Snapsblinker. Handelte es sich dabei eventuell um einen Dorsch? Wir werden es leider nie erfahren.

Aber auch das kann Seemänner nicht erschüttern! Also weitergefischt und was soll ich sagen, mit der Dämmerung kamen dann doch noch diverse Dorsche ( von denen hier nur einige der kleinsten gezeigt werden ) an den Haken. Hier noch einmal einen herzlichen Dank dem weltbestem Fliegenbinder: Björn Kirste, ohne den diese Fänge wieder einmal gar nicht möglich gewesen wären.

Wie deutlich auf den Fotos zu erkennen: die Freude war groß! Zu guter letzt fing ich noch einen: Cyclopterus lumpus, ( der in unseren Breiten eigentlich gar nicht vorkommen dürfte ) auf einen von mir selbstgedengeltem Abu Hammer Blinker.

Auch die Freude der mit Dorschfillet verköstigten Eltern am nächsten Tag war groß und so war es alles in allem doch noch ein sehr gelungener Angeltag.

Autor: Ölfred Unseld, South Barmbek

14.04.2008 Zeven, Brüttendorf, was ist mit der Aue (Mede) los?

Beim Spaziergang am Vereinsgewässer konnte ich nicht einen einzigen Fisch sehen. Das Gewässer schien mir wie ausgestorben. Keine Ratte, Keine Ente...absolut kein Leben. Nun, es kann am Wetter gelegen haben.... Dann wurde ich aber stutzig als ich eine Art Absperrung im Wasser sah. Da habe ich mich gefragt ob es mit der Baustelle zusammenhängt oder ob die Bariere eine Ausbreitung einer Verschmutzung verhindern soll. Jedenfalls fand sich im Stauwasser eine Menge pulverartiger Schaum. Gut kann das ja nicht sein.
Wer weiß was das auf sich hat soll mich bitte telefonisch über den Sachverhalt aufklären.




01.04.2008 Killerkarpfen auf Forellenköder
Beim Schleppen mit einzelner Bienenmade, die für Forelle gedacht war, bekam ich an diesem Tag nur einen einzigen Biß. Ich glaubt an eine richtig fette Lachsforelle weil der Fisch so kräftig in das leichte Forellengerät schlug. Ich wunderte mich nicht schlecht daß zu dieser Jahreszeit schon Karpfen beißen und noch dazu auf einen bewegten Köder. Wie heißt es doch so schön: Beim Angeln lernt man nie aus. Es gibt auch nach über 30 Jahren Angelpraxis und Theorie immer noch Überraschungen. Vielleicht ist es gerade das was dieses Hobby so spannend, abwechslungsreich und interessant macht.



geschmiert;
26.03.2008 Forellenhof Wester-Ohrstedt
Es ist kurz nach 3.00 Uhr Nachts als mein Wecker klingelt. Schnell sind ein paar Brote geschmiert; die Angelsachen hatte ich mir schon die Nacht vorher zurechtgelegt. Mein Gerät ist komplett vorgeplant und durchdacht . Heute will ich nicht wieder ohne Fisch nach Hause fahren - heute nicht!!!
Um 4.00 hole ich Olli ab und kurze Zeit später sitzt auch Alex im Auto. Es ist dunkel und es schneit. Draußen ist es windig und schweinekalt. Na das kann ja was werden! Ab dem Nordostseekanal klärt sich das Wetter auf und die Sonne kratzt bereits über dem Horizont entlang. Die Landschaft hüllt sich in ein frisches rötlich leuchtendes Weiß. Ich genieße den Blick über die Felder und bemerke viel zu spät daß mein Vordermann sein Tempo verlangsamt. Ich will bremsen aber es ist so glatt, dass das Auto einfach weiterfährt so daß ich nach links ausweichen muß um nicht hinten aufzufahren. Das ging gerade nochmal gut! Jetzt bin ich hellwach!!

Kurz nach 6.00 Uhr schlagen wir am Teich auf. Die Stelle auf dem Steg, wo ich geplant hatte zu fischen, ist noch frei. Sofort packe ich meine Spinnrute aus und wenig später segelt mein mit einer Fliege und roter Farbe selbstgetunter 3er Effzett weit über den Teich. Der Wurf sitzt und schon rummst es heftig am anderen Ende. Der Kontakt war aber nur kurz und ich verliere den Fisch. Beim 2. Wurf wieder Anfasser. Diesmal kann ich den Kontakt in einen Fisch verwandeln. Am Ende habe ich 5 Forellen auf Eis gelegt: 38cm-650Gr, 40 cm - 680 Gr, 60cm-2300Gr,
58cm - 2000Gr und 58cm-2500 Gr. Alle fing ich mit silbernen Spinnern. Einen Run auf Powerbait am Grund endete mit einem Abriß. Zwischendurch hatte ich einige kurze Anfasser ohne daß ich die Fische landen konnte. Sie bissen äußerst vorsichtig. Daher meine Devise: Den Spinner gaaaaanz laaaangsam führen! Mit Erfolg. Olli hatte eine Forelle auf einen kleinen Wobbler und einen großen Fisch an Powerbait am Grund der ihm leider abriß. Alex ging leider leer aus.









19.03.2008 Bachforelle Norderstedt
2 mal gehe ich den ganzen Teich mit meine Wobblern und Spinnern ab. Ich will gerade nach Hause und bin schon nicht mehr konzentriert als ich den Ruck in der Rutenhand fühle. Ich bin ganz überrascht und setzt automatisch meinen Anschlag. Diesmal hat eine 38er Bachforelle meinen 2er Mepps gepackt. Damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Ich packe meine Angelsachen zusammen und fahre nach Hause.




29.02.2008 Sittensen Zeven: Hecht statt Meerforelle
Die Sonne schein, es ist richtig schön heute am Wasser. Wären die Bäume bereits grün könnte man meinen es ist Sommer. Das wollen Fikret und ich ausnutzen und fahren an die Oste zum Meerforellen angeln. Schon der 4. Wurf bringt einen Biß. Aus der erhofften Meerforelle wird kurz vor der Landung aber doch noch eine dickbäuchige Hechtdame. Natürlich darf "Mademoiselle" weiter schwimmen! Leider hat Fikret heute keinen Erfolg. Kurze Zeit später packen wir zusammen. Fikret muß zur Spätschicht.

Am Nachmittag fahre ich alleine nochmal an die Mehde und fange dort in nur einer Kuhle noch 2 schöne Bachforellen von 38 und 42cm. Eine weitere verliere ich kurz vor der Landung.
Dann sehe ich einen Goldfisch vor meinen Füßen herum schwimmen. Ich kann ihn mit meinem Watkescher fangen und in einem angespülten alten Eimer nach Hause transportieren. Ich befreie ihn erstmal von seinen zahlreichen Parasiten. Jetzt schwimmt "Goldi" vorerst in meinem Gartenteich :-)

24.02.2008 Fehmarn Staberhuk: Dickdorsche mit Aliens und Fliegen
endlich bin ich mal wieder an der Küste und kann zusammen mit Alex Schmidt Seeluft schnuppern. Diese bläst heute aus ssw mit einer konstanten 5. Wir laufen also vom Parkplatz bist fast zum Leuchtturm und wollen uns zurücktreiben lassen. Allerdings stellen wir schon bald fest, dass es nicht vor und nicht zurück geht. Eine Gegenströhmung hält uns am Platz etwa 200 m vom Ufer. Weiter trauen wir uns nicht mehr hinaus wegen dem wirklich frischen Wind. Das brauchen wir auch nicht, denn bald darauf kotet mir der erste Dorsch von 1,69 Kg und 55cm die Abhakmatte voll. Die Fliege, meine selbstgebundene orange threestripe COD, hängt sauber im Maulwinkel. Schnell ist der Fisch gelöst und in den Galgen eingeschlauft.

Alex hängt seinen Gummifisch in den Karabiner und verwandelt gleich den ersten Wurf in einen ebensolchen Dickdorschkandidaten. Wir versuchen mit aller Gewalt etwas weiter in Richtung Parkplatz zu paddeln - one Erfolg! Mit Krampf kämpen wir uns näher ans Ufer um dort einen Richtungswechsel zu versuchen. Da fange ich auf einen silbernen Snaps-Nachbau meinen 2. Dorsch von 1,43 Kg und 53 cm.

Alex friert und will an Land. Ich bin nicht ganz so schnell weil mein BB etwas an Luft verloren hat und wie ein nasser Sack in den Wellen schaukelt. Zwischendurch blase ich es immer wieder mit dem Mund auf. Alex hat das Ufer fast erreicht als es heftig an meiner Rutenspitze reißt. Der Kollege hat Kraft. Fluchten nach links und Rechts reißen an der Bremse meiner Shimano Technium 4000. Immer wieder bohrt der Fisch am Grund, dreht sich. Meine 20Gr-Quantum Energhy biegt sich zum Halbreis und hat keine Reserve mehr. Ich muß die Bremse noch weiter öffnen damit der Fisch nicht aussteigt. In etwa 3 Meter Wassertiefe blitzt eine große weiße Flanke auf und wieder kreischt meine Bremse. Wenig später kann ich das Kraftpaket vom Grund lösen. Jetzt schlägt der Dorsch an der Oberfläche das Wasser schaumig. Ich sehe meine orange Fliege sauber im Maulwinkel des 60er Dorsches von 1,826 Kg.

Jetzt will ich aber zusehen daß ich mit meiner fast leeren Gummihülle doch endlich an Land komme. Ich kämpfe mich wie ein Verrückter gegen den ablandigen Wind. Ich komme nicht weit. Nich viel weiter als 100m vom Land packt wieder ein schwerer Fisch meine Montage und macht damit was er will. So komme ich nie an Land, denke ich! Ist mir in diesem Moment aber auch wirklich sch...egal! Nach einem heftigen Drill beweist mein 1,8m Quantum-Rütchen was sie leisten kann. Der Dickdorsch mißt stolze 65 cm bei 2,350 Kg. Auch er hat meine Fliege genommen.

So dick die Dorsche auch waren, keiner von ihnen trug noch Laich. Sie waren nur vollgestopft mit Strandkrabben. Einer spuckte mir bei der Landung einen kleinen Seeskorpion auf die Matte. Das war aber auch die einzige Ausnahme wie ich bei der Untersuchung der Mägen feststellen konnte. Wieder einmal hat sich bestätigt: Wenn die Dorsche Krebse fressen gibt es keinen besseren Köder als eine dicke orange Threestripe!
Hier mal eine Abbildung von dem von mir gefischten Muster

Versucht mal Euer Glück. Im Moment scheinen nur große Dorsche um die Küste zu stromern. Wir fingen nicht einen untermaßigen Dorsch! bedeckter Himmel und ein ablandiges Lüftchen, da muß doch was gehen!!!

Alex sticht in See ich kann den strammen Dorsch mit einer Hand kaum im Genick halten


einmal aus der Sicht der Möven

Sicher sitzt der #4er VMC-Streamerhaken
Obwohl dieser Fisch mir einen "Alien" auf die Matte spuckt nimmt er doch meine Fliege

Halb verdaut liegt der etwa 10cm lange Seeskorpion zum Fotoshooting bereit auf meinem Belly-Boat
2 dicke Jungs auf einem Bild!
Ein Stilleben mit meiner Dorschausbeute und dem Fanggerät
16.02.2008 Hamburg Brahmfeld: Angelflohmarkt mit Olli
Spontan habe ich mich dazu durchgerungen zusammen mit Olli und Bruno zum Angelflohmarkt zu fahren. Besonders gut gingen bei mir Miniwobbler, Forellensee und-Meerforellenfliegen. Man spürt deutlich das Frühjahr nahen. Meerforellen und Regenbogenforellen sind für mich ebenfalls tüpische Frühjahrsfische


15.02.2008 Osterheeslingen: Wobblerhecht und Spinn-Salmoniden
Wir hatten uns kurzfristig entschieden bei der Kälte nochmal eben die Spinnrute zu schwingen. Wir das sind Michael Kück und ich. Wir fischen in einem Privatteicht eines alten Schulkameraden. Den ersten Schlag mache ich. Es ist mir fast peinlich als ich einen kleinen Hecht auf Miniwobbler fange. Auch wenn hier keine Schonzeiten gelten kann ich ihn schonend wieder zurücksetzen. Am Teichabfluß zuppelt es dann bei Michael. Er fängt einen kleinen Saibling und kann ihn oberhalb in den Teich umsetzen. Saiblinge habe ich hier noch nie gefangen und ich befische dieses Gewässer schon seit 32 Jahren. Dann fange ich eine kleine Regenbogenforelle. Auch sie wandert oberhalb in den Mühlenteich. Eine etwas größere Regenbognerin kann ich wenich später für Michael keschern. Die sonst so zuverlässigen aber kleinen Barsche ließen sich allerdings nicht blicken an diesem Tag. Ich fange nur einen aber der hat das Gardemaß von etwa 25 cm. Auch das ist ungewöhnlich für dieses Gewässer. Sonst sind die Stachelritter dort deutlich kleiner.





11.02.2008 Norderstedt: Mira Schweden gegen Mini made in Germany
Gerade ist die Rendsburger Angelmesse gelaufen. Dort habe ich mir für kleines Geld einige Mira-Spinner zugelegt. Natürlich wollte ich die gleich mal austesten zusammen mit den neunen Wobblern, die ich mir ebenfalls von der Messe als Muster mitgenommen hatte. Die Wobbler waren allerdings nicht zu gebrauchen. Nicht einer davon lief vernünftig. Die Spinner dagegen lassen sich perfekt auf Weite bringen. Allerdings laufen sie extrem tief. Mit einem 15Gr-Riesen fing ich dann auch einen schönen Grund-Saibling von 39 cm und 660 Gr. Dann wechsele ich auf meinen altbewährten braunen, "häßlichen Vogel". Sicher die Reichweite ist nicht so groß, dafür kann ich damit gaaanz unauffällig die Kante befischen. Ich mache einige Würfe ohne Erfolg und überlege gerade ob ich mal auf Mepps3 wechseln solle. Just in dem Moment kracht es ganz gewaltig in meiner Rute, die Rolle kreischt und knackt und die Schnur fetzt durch die glatte Wasseroberfläche. Ein großer Fisch tobt am anderen Ende. Durch das moorbraune Wasser sehe ich eine Flanke aufblitzen. Zu hell für einen Hecht! Ich nehme den Fisch hart ran und 30 Sekunden später liegt wieder eine schöne dicke Lachsforelle von 57cm und 2 Kg im Gras. Es ist wohl im Moment die Zeit der großen Salmoniden denke ich.
Es dämmert schon und ich wechsele vom braunen auf einen weißen Wobbler von etwa 5 cm. Ich rechne schon nicht mehr mit einem Biß. Doch kurz bevor ich den Wobbler aus dem Wasser heben will, habe ich erneut Kontakt. Irgendetwas Schlankes schlängelt sich da und reißt das große Maul weit auf...Hecht? Nein ein 38er Saibling von 540 Gr. 3 Fische in 1,5 Stunden - kein schlechtes Ergebnis für einen mitlerweile überfischten Teich. Jetzt muß ich erst wieder eine Woche warten :-)





03. - 04.02.2008 Rendsburg: Angelsport-Messe im "Bullentempel"
Sven Matthiesen war so nett mir einen Meter von seinem Stand abzutreten. Die investierten 16 Euro Standgebühr haben sich wirklich gelohnt. Der Verkauf von Wobblern und Fliegen war ausgezeichnet. Ich freue mich schon auf die Fangberichte der kauffreudigen Kunden. Cases, Ruten... gingen bei mir weniger gut. Ich denke ich werde dann das nächste Jahr wieder neue und vielleicht weiterentwickelte Kunstköder in anderen Formen Farben und Größen anbieten können. Ich arbeite schon daran :-)



05.02.2008 neuer Versuch mit Wobbler und Blech
In den letzten Wochen ging´s mit Wobbler nicht so berauschend gut. Aber jetzt habe ich eine schöne Regenbogenforelle in meinem Vereinssee mit einem schlichten weißen Wobbler von ca 5 cm fangen können. Die Forelle ist 65cm und hat ein Gewicht von exakt 3 Kg
Die kleinere Forelle biß auf einen 3er Mepps, der Minihecht nahm einen 4er Vibrax Spinner









03.02.2008 Forellensee Wandel
Eiskalt und windig ist es als wir gegen 13.00 Uhr am See eintreffen. Viel verspreche ich mir nicht von der Angelei heute weil ich ein paar Tage zuvor auch nicht gerade berauschend gefangen hatte. Es sind keine Fische auszumachen. Entweder stehen sie sehr tief oder es sind kaum welche im "Baggerloch" Auf Grund hatte sich gezeigt, ging nicht viel. Also schleppte ich Powerbait blauweis, wie immer :-) Ich bekomme aber 1 Stunde lang keinen Kontakt und wechsele meinen Platz weil ein anderer Angler in der Nähe vom Schongebiet einen Fisch landen konnte. Ich setzte mich auch auf diese Seite allerdings auf der gegenüberliegenden Seeseite. Und siehe da, ich bekam einige gaaanz leichte Zupfer. Sie zogen einen Meter los aber behielten den Köder nicht im Maul. Allerdings konnte ich später auf unbewegte Bienenmade in 1m Tiefe eine Forelle von 40cm fangen. Eine zweite erwischte ich an der gleichen Stelle. Allerdings nahm sie nicht meinen Köder sondern verwickelte sich in der Haupftschnur. Obwohl Haken und Wasserkugel im Stahlseilfesthingen konnte ich auch diese Forelle ohne Kescher landen. Wie ich das gemacht habe - ich weiß es auch nicht.
Die Krüppelforelle von 25cm fing Marius ebenfalls auf Bienenmade.



30.12.2007 Abangeln eiskalt!
Gerade ist die Eisdecke geschmolzen und ich stehe bereits wieder in der Eiseskälte. Heute sprangen mir die Fische nicht vor die Füße. Ich brauchte schon einige Zeit bis ich mein Fanglimit erreicht hatte. Die Fische standen tief und weit draußen sodaß ich sie nur mit einem Spinner erreichen konnte. Diese führte ich im Schleichtempo und konnte so 2 Forellen und einen schönen Saibling ins Gras legen. Mein kleiner Nachbar frohr sich die Füße ab aber strahlt dennoch mit dem herrlichen Fang in den Händen. Die Krönung und ebenso der letzte Fisch dieses Jahres war für mich dieser Saibling von 45 cm und 875 Gramm



17.12.2007 ....und es geht schon wieder los! (Wie gut das es Wobbler gibt)

Diese 2Kg-Forelle von 55 cm biß erst auf den 2. Wurf richtig zu. Schon mit dem Spinner hatte ich einen kurzen Kontakt. Die Rechnung geht auf: Mit dem Spinner suchen, mit dem Wobbler "verhaften" Man kann Wobbler zwar nicht ganz so weit werfen aber dafür umso langsamer und natürlicher führen. Das überzeugt sogar "alte Haasen" wie man sieht...
Natürliche, gedeckte Farben scheinen erfahrene Fische nicht mißtrauisch zu machen, selbst wenn der Räuber genügend Zeit hat seine Beute zu begutachten. Der Biß kam nachdem ich diese Forelle zuerst habe buckeln sehen. Ich dachte zunächst an einen mittleren Karpfen weil ich nur einen dicken Rücken hatte sehen können. Aber einmal anwerfen kann niemals schaden, denke ich. Auf Distanz geworfen bekam ich den ersten Zupfer mit dem 2er Mepps. Sofort wechselte ich den Köder auf diesen unscheinbaren Leckerbissen. Ich pirschte mich ein paar Meter näher an die Stelle wo ich den Zupfer bekommen hatte damit ich auch mit dem leichteren Wobbler diese Stelle erreichen konnte. Ich warf aus und.. Der Ruck in der Rute riß sie mir fast aus der Hand, so gierig schnappte die Forelle zu.

Für mich Grund genug mich herzlich zu freuen
In 1 Stunde: 1 Saibling, eine "normale" Forelle und dann diese schöne Lachsforelle. Was will man mehr außer die Angelsachen zusammenpacken? Fanglimit schon nach knapp 1 Stunde am Montag erreicht!!!


05.12.2007 gerade gesund und schon auf der Jagd
4 Tage sitze ich jetzt schon mit Magen-Darm zu Hause (Meist auf dem Klo). Das hält doch kein Angler aus. Schon gar nicht einer wie ich. Noch halbkrank lade ich mein Equipment ins Auto. Viel brauche ich gottseidank nicht. Eine Rute, einen Watkescher und die Watweste mit dem Kleinkram..
Wie in Tance fahre ich durch die durch Weihnachtseinkäufer überfüllte Stadt zum Teich. Ich steige aus und friere sofort. Wohl noch etwas Fieber, oder ist es doch schon so bitterkalt? Bei Kälte sind weiße Wobbler immer gut. Jedenfalls war es im letzten Jahr so. Um wenigstens ein paar Meter werfen zu können will ich mal meine "Riesenteile" von fast 5 cm anhängen. Mit Erfolg. Ich fange damit eine Forelle und einen Saibling von etwa 36 cm. Mit meinem reparierten Frühjahrsliebling kann ich dann noch eine Forelle fangen. Limit voll und nix wie ab nach Hause ins warme Bett - mir läuft wieder die Nase.






29.11.2007 Voll ins Braune
Nach dem Verlust meines Lieblings war klar was ich in der letzten Nacht gemacht habe. Wobbler bauen - in braun. Die sehen spartanisch aus und vielleicht ist es gerade das was die Fängigkeit dieses unscheinbaren Köders ausmacht. Wo ständig Spinner ihre Druckwellen aussenden, neongelbe Pasten geschleppt werden und bollerige Blinker einklatschen, da sind die Fische vielleicht genervt und ziehen sich zurück denke ich mir. Ich brauche also einen Köder, der ein gutes Mahl verspricht. Sozusagen was Reelles was kein Argwohn erweckt. Einen Köder, der langsam geführt werden kann und selbst bei genauerer Betrachtung durch erfahrene Glubschaugen nur als fette Beute identifiziert werden kann. Die braunen "Riesenwobbler" sind immerhin 5 cm lang und können damit recht weit ausgeworfen werden. Damit machen sie Strecke, was sich beim Absuchen mit Fangerfolg bezahlt macht.
Schon nach dem 4. oder 5. Wurf habe ich Kontakt! Kurz vor der Grasnarbe dreht der Unbekannte wieder ab und ich sehe nur noch einen kräftigen Schwall direkt vor meinen Füßen. Da ist es wieder das Zittern in meinen Händen. Das Jagdfieber hat mich fest im Griff. Der nächste Wurf landet einen Meter vom Ufer gut platziert an der Kante. Ich ziehe den schwimmenden Wobbler auf Tiefe und denke mir: Ich hätte den Köder besser wechseln sollen. Wenn ich jetzt wieder den gleichen Köder präsentiere kann ich mir vielleicht Mißtrauen bei meinem "Freund" unter Wasser einhandeln. Ich habe den Gedanken noch nicht zuende gedacht, da habe ich den Wobbler schon bis auf einen Meter vor mich gedreht als es erneut kräftig an meiner Rute ruckt. Weiterziehen kann ich nicht und zum Anschlagen ist es mir zu früh. So lasse ich den Wobbler einfach ruhen. Da es ein schwimmender Wobbler ist steigt er zur Oberfläche und wird dabei tatsächlich ein weiteres Mal attakiert. Diesmal hängt der Fisch. Zu meinem Erstaunen kann ich ein paar Sekunden später einen "Browntrout"-Milchner keschern. Ich wußte bisher nicht mal, daß dort Bachforellen überhaupt vorkommen. Nach dem Fotoshooting trifft mein Köder wieder dieselbe Stelle. Gleiches Spiel - ich hätte wechseln sollen - und Peng, der Fisch hängt sofort. Eine kleine Regenbogenforelle zappelt im Gras. Ich wechsele die Stelle. Mache nur zum Spaß Weitwürfe um den Lauf des Wobblers zu genießen. Der Genuß ist allerdings kurzweilig denn ein starker Fisch tobt am anderen Ende meiner Schnur. Ich denke es ist eine Lachsforelle als ich einen silbrigen Leib unterwasser aufblitzen sehe. Erst als der Fisch gelandet ist entpuppt er sich als ein 42 cm-Saibling. Knapp über eine halbe Stunde hat der ganze Zauber vielleicht gedauert und ich kann für diese Woche schon wieder einpacken. Das Fanglimit ist erreicht und ich kann die anderen Wobbler erst kommende Woche testen. Ich bin schon jetzt gespannt was Fische zu lila Kühen mit 12 Augen sagen :-)







27.11.2007 ...Und Hechte sind wirklich Räuber"
Ich war heute eigentlich auf Barsche aus. Klar und absolut glatt liegg der kleine Mühlenteich vor mir. Eiskristalle glänzen im gefrohrenen Gras, von der schrägstehenden Wintersonne mit einem magischen warmen Licht fast unnatürlich bühnenhaft beleuchtet. Kein Wind ist spürbar und auch keine Welle deutete an daß sich in der flachen Pfütze überhaupt Fische befinden. Enige Würfe bleiben absolut unbeachtet. Und wenn es mal zupfte dann ist es kein Barsch sondern nur die vom Spätherbst übriggebliebenen Algen. Wieder ein Wurf und wieder. Gedankenverloren mache ich meinen Job mit eiskalten Händen. Kontakt - schwerer Kontakt - das ist mit Sicherheit kein Barsch, denke ich mir. Kurze Zeit später gibt der Hecht auf. Wie ein nasser Sack wird er von meinem Kumpel Michael K. gekeschert. Jetzt begutachte ich meinen Wobbler. Ein Loch geht quer durch den Kunstköder. Unglaublich wie lang die Zähne eines mittleren Hechtes sein können. Ich wechsele den Platz ohne meinen Lieblingswobbler gegen einen anderen zu tauschen. Vielleicht stehen die Barsche heute an den Seerosen? Ich werfe und stelle fest, der Wobbler läuft noch perfekt. Schon beim 2. Wurf rummst es wieder. Ein 2. Hecht hat sich meinen braunen Winzling geschnappt. Kurz vor dem Ufer kann ich ihn sehen, vielleicht 45 oder 50 cm hat er wohl. Plötzlich lose Leine und der Räuber macht sich davon mit seiner Beute - mein Lieblingswobbler!!! Ganz klar, wärend ich hier diesen Bericht schreibe, trocknet der Epoxykleber für neue "Lieblingswobbler", natürlich mit Buckel und in braun. Morgen ist ja auch noch ein Tag!




25.11.2007 Wobblertest Norderstedt

Heute versuchte ich mit selbstleuchtenden Miniwobblern von 3-5 cm mein Glück am Vereinssee. schon der 3. Wurf brachte mir diesen herrlichen Saibling von 38 cm und 640 Gramm
Sehr knapp gehakt und doch sicher gelandet die Nummer 2. Ebenfalls auf den weißen Winzling
Dann wechselte ich die Stelle und bekam einen heftigen harten Biß auf meinen liebsten Frühjahrswobbler. Ich rechnete sofort mit einem Hecht. Der Fisch bewegte sich mit beängstigender Geschwindigkeit auf die Seerosen zu. Mit aller Kraft bekam ich den Unbekannten "umgelenkt"
Nach dem Keschern hielt ich diese prächtige Lachsforelle von knapp über 2 Kg und 55 cm Länge in den Händen.Was kann schöner sein als Angeln bei Sonnenschein und mit selbstgebauten Kunstködern herrliche kampfstarke Fische direkt vor der Haustür zu fangen? Ich verrate es: Diesen Fisch noch am selben Abend mit guten Freunden ala Bordelaise zu verspeisen und so sein Glück mit anderen zu teilen.
Hier nochmal mein Wochenlimit. Wenn Zeit ist werde ich nächste Woche mal mit blauer Garnitur anrücken :-)

19.11.2007 Forellensee Wandel

Kurz entschlossen machten wir uns auf den Weg zum Forelensee Wandel. Es war bitter kalt und der Himmel wolkenverhangen. Da mußte man sich warm anziehen. Dort angekommen konnten wir bist auf die Forellen in der Ruhezohne, die dort wie immer gestapelt herumschwammen, keinen ausgeprägten Schwarm ausmachen. So mußten unsere Köder, große Bienenmaden, die Fische erstmal finden. Ab und zu machten sich einzelne Fische an der Oberfläche bemerkbar. Daher entschied ich mich den Wind zur Hilfe zu nehmen und ließ meinen schwimmenden Sbiru, durch den Wind angetrieben, Strecke machen. Mit Erfolg. Nach einer halben Stunde den ersten Fischkontakt. Eine kleinere Rainbow nahm die weißen Engerlinge. Allerdings verlor ich sie kurz vor der Landung. Alex konnte mit ähnlicher Montage kurz danach einen Weißfisch und danach eine Forelle sicher landen. Dann fing ich meinen ersten Fisch. Nur Olli hatte bis dato nicht einen Zupfer auf der anderen Seite des Sees. Nachdem ich eine Forelle mit blauweißem Baitköder erschleppt hatte wechselte auch er auf unsere Seite. Dann fing ich meine größte Forelle an diesem Tag - wieder auf Bienenmade. Erst als es zu dämmern begann konnte Olli mit Tauwurm/Wattwurm-Kombi punkten und erwischte damit in fast völliger Dunkelheit noch 2 stramme Gesellen.

17.11.2007 Mefo E-Fischen (Bruthaus Sittensen)


so schöne Meerforellen schwimmen in der Oste. Ich bin immer wieder begeistert wie stark, groß und schön diese riesigen Tiere sind!!! Man will sie einfach gerne in den Arm nehmen.

"Mefopapa" Peter Wessendorf erledigt souverän seine Zuchtarbeit


Und auch der Nachwuchs ist schon begeistert.
Aber es ist Schonzeit und ich mußte mich mit diesen beiden Barschen begnügen
Sie nahmen heute Miniwobbler in Kupferdesign.

08.11.2007 Wobblertest mit Geburtstagsgeschenkrichtig tief drin sitzt das häßliche etwas

Damit man den Köder besser sieht habe ich ihn etwas "herausgpult"

meine neue Rolle wurde auch gleich getestet und für gut befunden

In den letzten tagen habe ich mir auf die Schnelle ein paar etwas größere Wobbler zusammengeklatscht. Keine Schönheiten, aber aus Erfahrung weiß ich daß es die Fische nicht sonderlich stört. Bisher hatte ich die beste Ausbeute auf einen meiner häßlichsten Wobbs aus den Anfängen meiner Bastelzeit. Dieser kommt allerdings nicht mehr zum Einsatz. Trotz Häßlichkeit ist er mir zu schade um abgerissen zu werden.
Jedenfalls fuhr ich eben noch mal zum Teich umd die neuen Kreationen und meine neue Rolle zu testen und hatte im nu einen Saibling und eine kleine Forelle auf ein und denselben Wobbler. Gottseidank kamen 2 Kollegen und wiesen mich darauf hin daß nur 3 Forellen pro Woche entnommen werden dürfen. Die Forelle von Montag hatte ich bereits wieder vergessen bei dem ganzen Geburtstagsterror mit den Vorbereitungen für die Party am Sa. Gut ich hätte vielleicht auf Hecht weiterfischen können und eventuell gefangene Salmoniden zurücksetzen, aber bevor das böses Blut gibt...Montag ist auch noch ein Tag und mein Geburtstagsgeschenk habe ich mir heute schließlich schon geangelt.
04.11.2007 Abangeln SFV Norderstedt e.V.
Ich hatte gestern endlich mal wieder Erfolg beim Abangeln an unserem Vereinsteich in Norderstedt. Nach jedem Biß wechselte ich die Wobblerfarbe um zu prüfen ob eine bestimmte Farbe am fängigsten ist. Ich habe allerdings nichts feststellen können.

So fing ich auf Bachforellendekor, Kupferbarsch, gold, weißblau. Auf schwarz und weiß verlohr ich dann noch 4 Forellen. Insgesamt konnte ich 4 Forellen und 2 Hechte landen. Quasi hatte ich auf die verschiedensten Farben Fischkontakt, was meine Theorie bestätigt, daß die Köderführung, Größe und Form entscheidend sind. Die Farbe ist relativ unwesentlich. Den kleineren Hecht von vielleicht 35 cm fing ich auf einen 2er Mepps in silber mit Drillingsfliege. Alle anderen Fische fing ich mit Miniwobblern in etwa 3-5cm Länge.
Parallel dazu fischte ich noch mit einer 2. Rute, bestückt mit Maden oder Wurm. Bis auf einen winzigen Barsch hatte ich nicht einen vernünfigen Biß auf diese Angel.


03.11.2007 Oste bei Weertzen

Die Meerforellen E-Fischersaison läuft an. Durch Zufall durfte ich heute Zeuge werden wie die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder des ASV Sittensen 4 Rogner und 4 schöne Mefo-Böcke anlandeten. Da es bereits genügend Milchner in der Zuchtanlage gab, wurde kurzerhand entschlossen sie gleich vor Ort wieder zurückzusetzen.
Es ist schon ein ergreifender Moment wenn so ein bildschöner Großsalmonide wieder seiner Freiheit entgegenschwimmt. Nicht auszudenken was so ein ca 80cm langer Fisch mit einer normalen Spinnrute machen würde - kurzen Prozess!!!


Hier muß doch irgendwo ein Dorsch-Schatz zu finden sein?!

29.09.2007 Weißenhaus mit dem Bellyboot




Die Dämmerung bricht herein und die Hoffnung einen dicken Dorsch zu fangen steigt
Ruhige See ermöglicht ein entspanntes Fischen und eine gefühlvolle Köderführung. Ich halte meinen Minipilker in rotorange immer hart am Grund. Darüber spielt meine ebenfalls orange Tubenfliege.
Da ungefähr muß marius es sich mit seinem Hund Bonny gemütlich gemacht haben
Nachdem der Regen nachgelassen hatte sahen wir an der Oberfläche einige Kleinfische wie Weißfische die Oberfläche durchbrechen. Ich nehme an es waren Heringe, oder rollen Sandaale auch an der Oberfläche?
Nur mit sehr gefühlfoller und extrem langsamer Köderführung hatte ich Erfolg

Ob Marius wohl schon Fischkontakt hatte?
Wir ließen die Netz-Bojen hinter uns zurück und fuhren noch etwa 100 Meter weiter raus um klares Wasser zu finden - Fehlanzeige !
Auf dem Rückweg, es war schon stockdunkel und der abnehmende Mond glitzerte in den Wellen, fing Ölfred noch dieses schöne Fischernetz und ich zeitgleich auf meinen schwarzen Wobbler meinen für heute größten Dorsch im oberen Mittelwasser beim Absinken
2 Dorsche setzte ich gleich wieder zurück, sie waren viellecht 3 Zentimeter über dem Maß
Rote oder orange Fliegen fangen immer dann gut wenn die Dorsche Krebse fressen. Das ist jedenfalls meine Einschätzung.

Hier der Mageninhalt eines Dorsches von heute. Die Krabben sind noch kaum verdaute. In den anderen Mägen sah es nicht anders aus.


Eine Spontanaktion führte uns, Ölfred, Marius und mich, an den Weißenhäuser Strand (Ostsee). Marius versuchte wie immer vom Land seine Trutten zu haken. Olli und ich machten uns mit dem BBoot auf den Weg nach draußen zu den Dorschen. Tage zuvor hatte es schwer gestürmt und so war das Wasser extrem angetrübt.
Zahlreiche Brandungsangler säumten das Ufer und wir mußten daher nach einer Lücke für den Einstig suchen. In der Hoffnung doch noch an klares Wasser zu gelangen fuhren wir bei völliger Flaute sehr weit raus. Aber selbst in etwa 400 Metern Entfernung zum Land fanden wir trübes Wasser vor. Trotzdem gelang es mir 5 Dorsche zwischen 40 und 47 cm zu fangen. Olli hakte außer einem Netz nichts. Marius ging ebenfalls leer aus.
Björn Kirste

22.09.2007 Weißenhäuser Strand








Marius und ich haben uns heute kurzfristig entschlossen mal wieder Richtung Fehmarn an die Ostsee zu fahren. Die Sonne schien und bei Windstärke 2 hatten wir eine sehr angenehme Fischerei, auch wenn nicht viel hängen geblieben ist. Marius versuchte vergeblich eine Forelle an seine Fliege zu locken und ich kämpfte mit Blech. Nach etwa 1 Stunde fing ich dann auf meinen Snapsnachbau in chromsilber eine 37cm Mefo. Das blieb leider für heute der einzige Fisch. Vielleicht wären wir im BBoot besser aufgehoben gewesen, aber es gibt ja auch noch andere Tage :-)
Björn Kirste

16.09.2007 Forellensee Arrild DK

Meine Erfolgsnympfe

Gestern waren Torsk1 und ich in Arrild zum Fliegenfischen.
Zur Anlage: Die Fliegenstrecke hat sehr schöne Pools und Rauschen ist ca. 800m lang und sehr gut zu befischen (auch für Einsteiger) Da ich mir vor 2 wochen eine neue Fliegenkombi zugelegt hatte musste sie ja nun auch getestet werden.... Fazit nach 1std schnappte sich eine schöne Trutte meine geklöppelte Raupenimitation (Hakengrösse 10) und war nach einem spannenden Kampf mit vielen luftsprüngen in meinem Kescher, leider wurde der wind stärker so das wir abbrachen! Auf der Heimfahrt waren wir uns einig das wir dort bald wieder hinfahren! Gesagt getan......
heute morgen um 6 uhr wurde ich wach und konnte nicht mehr schlafen, also dachte ich mir Sachen packen und los nach Arrild. Dort angekommen sah ich schon das 3 Fliegenfischer am Werk waren! Schnell fertig gemacht und zu Hanne der sehr netten Betreiberin, noch nen lütten Klönschnack und ab ging es an die Strecke. Nach dem 3 Wurf hatte ich einen rasannten Biss und nach fast 10 min lag vor mir eine Regenbogenforelle von fast 5 kg , davon angeheizt ging es weiter. Nach einer guten halben std kam der 2. Biss auf die gelb dunkelblau geklöppelte Raupe---1,2kg
Regenbogenforelle --Sauber dachte ich! Schon fast am ende meiner Zeit konnte ich schliesslich eine 3. Regenbogenforelle mein nennen und gut gelaunt Richtung Auto schlendern! Die anderen Fliegenfischer hatten gute Fische, nur in dem angrenzenden See sah es schlecht aus gut 30 Angler und nur 2 Fische. Die Strecke ist nur für Fliegenfischer zugelassen! Ich bin total zufrieden mit meiner Fliegenrurte und Rolle das war kein Fehlkauf auch wenn sie etwas heftig ist für nen Forellenpuff ist!

ps. Sobald die Zeit es wieder zu lässt findet man mich in Arrild an der Strecke
Euer Björn Kielmann




05.07.2007 Fehmarn Staberhuk

Eine Dreistigkeit: Der gesamte Küstenabschnitt ist mit unzähligen Netzen verbaut

Michael testet seine neue Ausrüstung - mit gutem Erfolg

Zunächst waren wir (Alex, Ölfred,Mikele und ich) gegen 13.30 in Marienleuchte auf dem Wasser. Wir hatten bis auf einen Hornfisch den Alex nur kurz drillte und 2 kleinen Hornfischanfassern von 40cm-Exemplaren bei mir kurz vor dem Aussteigen keinen weiteren Fischkontakt und wechselten daher nach Staberhuk für die Abenddämmerungs-Dorsche.
Nachdem wir knapp hinter den unzähligen Netzen (ca 100m vom Land am Parkplatz) angekommen waren bekamen wir die ersten beiden Dorsche um die 45 cm an die Blinker. Dann ging eine ganze Zeit gar nichts mehr und wir fuhren etwa 400 Meter vom Ufer entfernt neue Fanggründe an. Da rummste es auch schon wieder an unseren Fliegen. Ich bekam sogar einen feisten Hering an meinen Blinker den ich allerdings über meinem Boot verlor. Zwischendurch fing ich diesen merkwürdigen Fisch. Ich gehe davon aus das es sich hierbei um eine Wittlingart handelt. Wer mich genau aufklären kann, ich freue mich über jede Belehrung :-)

Meine Ausbeute mit dem komischen Fisch in der MitteUnserer "Tagesverdienst"

Hier nochmal ein Foto von dem kleinen Unbekannten

Die Augen und die Zeichnung erinnern stark an Dorsch aber es fehlt die Kinnbartel
Die Zähne sind spitz wie bei einem Hecht, geschmeckt hat er aber sehr gut :-)

04.07.2007 Nordhackstedt/Aue Schleswig
Firetiger orange schlägt zu

Björn hatte in letzter Zeit sehr gute Erfolge mit einem orange gestreiften Miniwobbler. Er fing damit sehr schöne Fische wie diesen Saibling und eine große Goldforelle. Andere gestestete Farben waren nicht erfolgreich in letzter Zeit. In seiner Lieblingsau nahe Flensburg konnte er außerdem mit einer großen pinken Tubenfliege einen Saibling von 1,3 Kg als einen seiner ersten Fische mit seiner neuen Fliegenrute landen. Die Anglerkiste gratuliert herzlich zu diesen schönen Fängen!



Dieser schöne Goldforellenmilchner nahm ebenfalls den orangen WunderköderDie zweitletzte Fliege in der unteren Reihe verführte den schönen Saibling

02.07.2007 Forellensee Quickborn
Das Fliegenfischerguiding mit Florian und Diego war erfolgreich und die Wurfkünste waren prinzipiell ausreichend um einen guten Fisch ans Band zu bekommen. Die Praxis am Forellensee war leider nicht von Erfolg gekrönt. Diego fing eine Forelle beim Schleppen, ich hatte 1 auf Powerbait und 2 Forellen der Durchschnittsgröße auf diese flachlaufende Nympfe

Florian hat langsam den Dreh raus nur das Timing muß noch perfektioniert werden

Truttentreffer: Flensburg/Schleswig 12.07.2007

Björn Kielmann ( www.DieOstseeangler.de), einer meiner treuesten Miniwobblerkunden war am 12.7 an seinem Hausgewässer, einer kleinen Au im Landkreis Sl-Fl zum Fischen auf Bachforellen. Nach vergeblichen Versuchen mit der Fliegenrute, entschloss er sich mit Kirste-Miniwobblern sein Glück zu versuchen. Auf die Farbe schwarz orange Tag wird in der Umgebung besonders gut gefangen, ganz im Gegensatz zu den Hamburger Gewässern wo natürliche Farben im Sommer ideal sind. Aber Björn behält recht und schon nach dem dritten Wurf stieg eine Schöne Rotgetupfte von 38cm ein und der Tag war doch noch gerettet.


05.08.2007 Deinster Mühle
um 3.45 Uhr trafen wir am Forellenteich ein und auf dem Wasser schimmerten bereits mehrere Dutzend Knicklichtposen. Trotzdem bekamen wir jeder (Marcel 12, Florian18 und ich) noch einen recht guten Platz ab. Sobald es hell wurde fischte ich statt mit Pose im Mittelwasser wieder mit dem schwimmenden Sbirullino. Mit weißem Powerbait konnte ich eine Durchschnittsforelle erschleppen. Das wurde auch Zeit denn der kleine Marcel hatte bereits 2 Fische vorgelegt obwohl er zuvor nie gefischt hatte. Er bekam seine Bisse auf Grund mit auftreibendem gelben Powerbait. Anschließend fing ich noch eine Forelle mit einem kleinen schwarzen Wooly Bugger mit gelben Schwanz. Danach war bei uns 4 Stunden Sendepause nachdem Florian 2 Fische verloren hatte. Weil wenig Bewegung an der Oberfläche war stellten wir unsere Montagen am Nachmittag komplett auf Grundmontagen um. Wir sollten Recht bekommen und ich legte als Erster einen Fisch von 60cm und 2400 Gramm vor. 2 Bisse vergeigte ich und Florian bekam noch 2 Fische an Land. Leider fing Marcel keinen weiteren Fisch mehr und ging mit 2 Forellen stolz wie Oskar nach Hause. Ich fing noch eine Forelle am Grund und mußte mich mit insgesamt 4 Fischen zu frieden geben.
MeinResultat: Entweder nicht bei großer Hitze fischen gehen oder wenn doch, dann gleich stationär am Grund wenn die Fische sehr träge sind!
mein erster Fliegenfisch glänzt um 7.24 Uhr in der Morgensonne
Hier schön zusehen wie knapp der Fisch gehakt ist. Kein Wunder daß die Fische an diesem Tag schlecht auf Schlepp-bzw-Kunstköder bissen


Florian versucht es genau wie Marcel am Einlauf des kleinen Teiches, fängt aber nur beim Mönch. Als ich es versuche beißt hier in 2-3 m Entfernung vom Land ein großer Fisch auf mein gelbes Bait
Bis zum Mönch (Bild rechte Ecke) zog meine gößte Forelle und gab sich dann recht schnell geschlagen.


25.07.2007 Biß in der letzten Sekunde
Mit dem Sohn einer Freundin (Tom) und seinem Freund (Jeb) war ich bei endlich wieder schönen Wetter unterwegs am Karpfenteich um den beiden mal zu zeigen wie kraftvoll ein Fisch an der Rute zerren kann. Nur kam es ganz anders. Wir fischten geschlagene 3 Stunden ohne nennenswerten Biß und die Jungs wurden unruhig. Da beschlossen wir an einen anderen Teich zu fahren. Auch hiervon versprach ich mir nicht allzuviel denn es hatte die Tage zuvor sehr viel geregnet. Jedenfalls sahen wir kaum einen Fisch an der Oberfläche wo unser Schwimmbrot unbeobachtet herumdümpelte. 2 Stunden saßen wir tatenlos herum und fingen dann an die Angelsachen zusammen zuräumen. Bevor ich die Rute einkurbelte warf ich noch einen Blick rüber zum anderen Ufer und konnte mein Schwimmbrot nicht mehr ausmachen. Kein Wunder am anderen Ende hing dieser 58cm Karpfen. So konnte ich die Angelehre doch noch retten und die Jungs strahlten und waren begeistert.




15.07.2007 Räuber am frühen Morgen
Um 4.23 Uhr bekam ich einen unscheinbaren Biß auf meine Wurmrute am Grund. Davor ging fast 2 Stunden nichts und ich kontrollierte diese Rute zuvor nicht einmal. Davor fingen wir 4 kleinere Aale. Ich nehme die Aale immer sofort vor Ort aus und werfe die Eingeweide ins Wasser.
Der vorsichtige Biß verwandelte sich nach dem Anschlag in ein kräftiges Zerren und Ziehen und ich konnte diesen 70er Aal (knapp 600 Gr.) gerade noch über ein Geländer hieven bevor das Vorfach brach. Am Vorfach hatten sich die Eingeweide eines kleinen Aals verfangen. Vielleicht hatten diese den Räuber zum Wurm gelockt?




14.07.2007 Karpfen auf Trockenfliege
Heute hakte mein alter Angelfreund "Albi" und ich 2 Karpfen auf TrockenfliegenDieser Schuppenkarpfen lieferte am 4# Gerät einen guten Fight
er nahm eine 14er Red Tag Trockenfliege naß gefischt
Nach Bronze fing ich auch noch gold in Form eines Koi-Karpfens
ich konnte ihn auf Sicht an der Oberfläche mit einer Buck-Caddis-Variante #10 überlisten
Selbstverständlich wurden beide Fische schonend released


04.07.2007 Forellensee Deinster Mühle (bei Stade)



Am frühen morgen fing ich besonders auf Maden und Mummies in gelb. Danach bewährt sich weißes und blauweißes Powerbait geschleppt. Meine Kolegen hatten im großen See mit orangem Bait auf Grund 50cm auftreibend guten Erfog. Es ist also ratsam in Bißflauten immer neue Methoden oder Köder zu versuchen. Beispielsweise bekam ich diesmal nicht einen Biß auf Blinker, Spinner oder Miniwobbler.
Am Nachmittag ging auf große auffällige Köder gar nichts mehr. Manchmal fangen Fliegen mit der Flugrute angeboten besser als alles andere. Dieser 1,5Kg Fisch biß auf einen schwarzen Matuka-Augen-Streamer #4

Kurzinfo:

Der Fall Britta Neunert ist geklärt. Die Frau lebt und erfreut sich bester Gesundheit. Ihre Tasche wurde im vergangenen Oktober entwendet. Alle Papiere wurden ihr ordnungsgemäß persönlich zurückgegeben

Kleine Bootstour mit den neuen "Spobblern" durch Hamburgs Alster-Kanäle.
Obwohl der Wobbler nicht lackiert ist fanden ihn die Barsche lecker!
Als Olli einen Hänger am Grund hatte ließ ich meinen "Spobbler" in 20cm Tiefe über´s Boot baumeln um ihm beim Lösen des Hängers zu helfen, als plötzlich die Rutenspitze zuckte...
Das Erstaunen war nicht nur bei mir sehr groß....schon hatten sich auf der Brücke über uns Zuschauer angesammelt
Im Kescher baumelt noch der unfertige Köder
Dieser Bursche hier durfte wieder schwimmen gehen
Danach gab´s noch einen sehr merkwürdigen Fang
Eine Damen-Handtasche einer Frau aus Braunschweig + Geld, Papiere und Didl-Maus

Die Frau wird benachrichtigt wenn sie nicht daneben im Kanal liegt!



jetzt ist der neue Edelstahl-Räucherofen endlich fertig. Er arbeitet nach dem altbewährten geschlossenen Prinzip. Nur hat dieser jetzt eine Klappe so daß man auch Filets räuchern kann
Nicht schön aber selten. Recht grob geschweißt, aber es erfüllt seinen Zweck sicher dauerhaft
ein zusätzliches Gitter (nicht im Bild) verhindert daß die Räucherware in die Abtropbschale fallen kann
ich habe etwa Platz für 15-max 20 Forellen
Das Feuer kann kleiner als bei dem Rohr gehalten werden. Das Blech ist von außen so warm daß man es gerade noch berühren kann
nach dem 3. Räucherdurchgang haben die Fische eine richtig gute Farbe bekommen
So braun schmeckt mir eine Bachforelle am besten.
Und es scheint zu schmecken

26.05.2007 5.00 Uhr Staberhuk liegt im Nebel
Das Wasser ist klar und die neuen Flossen von Lidl leisten guten Dienst
im Flachwasser bekomme ich einige Bisse auf einen silbernen Snapsnachbau, es sind Hornfische von denen ich aber nur einen landen kann. dieser ist mit über 70 cm und 700Gr einer der ganz großen
Michaels erster Bellydorsch auf eine kleine Dorschfliege am Seitenarm erbeutet. Die Dorsche waren bei dem angewärmten Wasser etwa 400m vom Ufer entfernt auf 8-10m Tiefe zu finden. Das war dank Windstille 1-3NW auf mit dem BB machbar
80% der Dorsche bissen auf unsere angebotenen Fliegen allerdings fingen wir einige Fische um die 40 cm, die wir wieder schwimmen ließen. Auch mein größter Dorsch nahm eine rote Fliege. 2,2 Kg und 53 cm lang war der stramme Bursche. Im Magen waren jede Menge Krebse, vielleicht der Grund für die Fängigkeit der Fliegen an diesem Tag
Diesen Hecht fing ich am 18.05.2007 im Hohendeicher See auf einen kleinen DAM Effzett Blinker ind einer Bucht die voll mit kleinen Weißfischen war. Man sieht also daß manchmal Kunstköder gegenüber natürlicher Nahrung die Nase vorn haben

Hier sieht man schön die Mengen von Weißfischen (die Qualität ist leider übel weil ich das Bild aus einer Filmsequenz extrahiert habe) Den Hecht habe ich released, er kann jetzt da noch etwas "aufräumen"
Die Anglerkiste wird jetzt schon als "offizielle Wiegestelle" angesehen wenn es um kapitale Fische geht. Diese schöne Aalquappe aus der Oste bei Weertzen nahm beim Nachtangeln auf Grund einen fetten Tauwurm. Sie war knapp 72 cm lang und bei 2 Kg machte meine Waage schlapp und zeigte Error :-)
Das diese Nachschwärmer gar nicht mal so selten sind zeigt diese Foto aufgenommen an meinem Gartenteich
Schön zu erkennen; die Bartel, welche diese nachtaktiven Räuber als Dorschartige kennzeichnet
Nachtangeln kann so schön sein!...
....wenn es doch nicht so kalt wäre...
...und die Ruten nicht so still stehen würden...

Da hilft nur ein wärmendesLagerfeuer! Am Ende blieb von gerademal 2 Bissen nur ein Schnürsenkel von 45 cm hängen. Der war es nicht wert fotografiert zu werden!
Björn Kirste mit kleinem Schuppenkarpfen der ordentlich Druck an der improvisierten und äußerst leichten Schwimmbrot-Spinnangel gemacht hat Dieser Spiegler biß ebenfalls in der Dämmerung allerdings auf Brotteig mit Zimt - ideal für meinen Gartenteich!!! Fikret am nächsten Tag kurz vor der Spätschicht mit seinem ersten Spiegler auf Schwimmbrot. Die Freude war riesig!!! Diese Größe sollte genau das Richtige für Hecht sein! Hier die Gründlinge zur Aklimatisation in meinem kleinen Bachlauf Normalerweise war dieser Wobbler für Hecht gedacht, aber Regenbogenforellen sind eben unberechenbar Das hat sie nun davon! Schön gebraten in Rauchspeck und mit Flußkrebsen aus der Traun (Österreich) mit Gurkensalat und Pellkartoffeln - ein Gedicht! Dieser Kolege schwimmt wieder munter in der Gegend herum. Wir sehen uns wieder!!! Dieser hier nicht; denn Dummheit muß bestraft werden! Er verging sich ebenfalls an Brotteig mit Zimt!

Samstag, 7. April 2007

Angelvideos



Wobbler selber bauen

von Björn Kirste
Laufzeit DVD 130 Minuten

Lernen Sie von Anfang bis zum Finish jeden Kniff und jeden Trick Ihren ganz persönlichen, einteiligen Lieblingswobbler aus dem Kunstschaum Styrodur selber zu fertigen. Sehen Sie wie er Schritt für Schritt entsteht.
Dieser Film erklärt alle wichtigen Schritte (mit vielen Bildern im Macrobereich) und beschreibt genau die verschieden Materialien und Werkzeuge, die zur Fertigung atraktiver Kunstköder nötig sind.
Der Film ist wie eine Art Rezeptbuch zu verstehen. Natürlich entwickelt jeder Wobblerbauer aber im Laufe der Zeit seine eigenen Fertigungstechniken.

Auf der DVD finden Sie außerdem viele Schablonen und druckbare Bilder für für künstliche Augen Desweiteren einen riesiegen Katalog (356 Farbbilder) an Musterbeispielen aus meiner Werkstatt, die Sie anregen sollen verschiedene Formen oder Farben selber zu kreeiren.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Nachbau meiner superfängigen Köder und natürlich ein dickes Petri Heil damit am Fischwasser --- Ihr Björn Kirste

Konzept, Schnitt, Idee, Regie, Design, Foto, Kamera, Produktion, Illustration, Text, Sprecher:
Björn Kirste
Erstmalige Erscheinung 2007 - Made in Hamburg/ Germany

Verkaufspreis/Stk: € 30,00 inkl. MwSt., und Versand






Flugangeln_Mit der Fliegenrute in Salz- und Süßwasser
Insel Smöla/Norwegen
Schwarza/Fischa Dagnitz/Österreich

Diese Dvd enthält 2 Filme und Bonusmaterial, die sich mit den verschiedenen Facetten der Fliegenfischerei beschäftigen.
Begleiten Sie wackere Petri Jünger bei ihrem Abenteuer mit der Fliegenrute in Bach, Fluss, See und Meer.

Die erste Geschichte führt Sie nach Norwegen auf die Insel Smöla.
Erleben Sie die rauhe Landschaft, die Launen der Natur und den oft mühsamen, aber aufregenden Weg, an den Fisch zu kommen.

Im zweiten Film begleiten Sie Fliegenfischer an die wunderschöne Bach- und Flusslandschaft der Schwarza und Fischa Dagnitz in Niederösterreich.
Sehen Sie spannende Drills von Äschen, Regenbogen-und Bachforellen über dem Wasser und folgen Sie der Unterwasserkamera hautnah zum kämpfenden Fisch.

Auf der Dvd Bonusmaterial befinden sich 100 Minuten Beiträge über das Binden von 5 verschiedenen fängigen Fliegen in Echtzeit, Gerätekunde, Wurf- und Fischtechniken.
Werfen Sie einen Blick unter Wasser auf verschiedene Aktionen der Fliegen.

Gesamtlänge Dvd_250 MIn





Verkaufspreis/Stk: € 22,47 inkl. MwSt., exkl. Versand

Dienstag, 20. März 2007

Fisch Präparieren


Aalquappe - hier fehlt noch das Abschlußbändchen
Lumb vor dem Fixieren auf dem Zierbrett
Fischkopf ausstopfen Präparieren eines Fischkopfes

Material:
großer Behälter (Eimer mit Deckel)
Brennspriritus 5-10 Liter)
Gips
Moltofil
Epoxidharz
Klarlack (Yachtlack)
Aquarellfarbe, Airbrush
Butterbrotpapier
Schaumgummi oder Stüropor
Zeitungspapier
Ton oder Sand
Vaseline, Pappe, Bleiblech
Holzleim (wasserfest)
Fixogum (Rubbelkrepp)
Zierbrett

Werzeuge/Hilfsmittel:
Brett zum Trocknen und Bemalen des Präparates
Dübel, Schrauben
Nadeln
Wäscheklammern
kleine Sperrholzbrettchen (zum Spannen der Flossen)
Cutter, scharfes Messer
Haken um das Fleisch aus den Wangen und den Augenhölen zu entfernen
Spitzzange, Saitenschneider, Schere, Nadel und Faden Handbürste, alte

Zahnbürste, Bosrstenpinsel, Marderhaarpinsel #2, Airbrushpistole/Kompressor
Schleifpapier 40er und 100-200er Körnung

Ich sage es gleich vorweg:" Ich bin nur Hobbypräparator und spreche nur über das was ich selber gemacht habe. Professionelle Präparatoren gehen sicher ganz anders vor als ich."

Der Kopf sollte ausreichend lang hinter den Brustflossen vom Körper abgetrennt werden. Lieber etwas zu Lang als zu kurz denn später kann immer noch gekürzt werden. Dazu eignet sich ein scharfes Messer oder eine Feinsäge wenn der Fisch zuvor eingefrohren wurde.

Reinigen:
Zunächst den Kopf gründlich waschen. Aber Vorsicht mit zu warmen Wasser! Der Fisch gart sehr schnell und könnte auseinanderfallen, das ist mir schon passiert. Am besten deshalb kühles Leitungswasser dazu verwenden. Der Kopf kann auch zum Entschleimen 2-3 Stunden in einer scharfen Salzwasserlösung eingelegt werden. Danach etwas Spülmittel aufreiben und einwirken lassen, dann mit einer Handbürste und im Maul mit der Zahnbürste unter fließendem Wasser sorgfältig abspülen.

Korsett:
Will man es sehr gut machen, drückt man den Fischkopf halb in weichen Ton (wahlweise geht auch Sand) und bestreicht die die andere Hälfte mit Gips. Und zwar den Bereich zwischen Brustflossen und dem Trennungsschnitt. Ist der Gips ausgehärtet können zur Verstrebung noch Mullbinden aufgegipst werden. Jetzt hat man eine halbe Form. Der Ton kann jetzt entfernt werden und man streicht die halbe Form an den Rändern mit Vaseline ein. In diesem Korsett läßt man den Kopf und verfährt nun mit der anderen Kopfhälfte genauso. Nun hat man ein Gipskorsett bestehend aus 2 Hälften. Dieses ist später wichtig für die Formgebung der anhaftenden Fischhaut (Körperansatz)


Entfleischen/Säubern:
Erst jetzt können wir damit beginnen mit Schabern, Haken, Tapentenmesser und Scheren das Fleisch von hinten aus dem Schädel auszulösen. Viel Spaß dabei ;-) Ist eine sehr aufwändige Angelegenheit und nichts für zarte Gemüter! Die Mittelgräte wird mit einer Kombizange aus dem Kopf gerissen.Bitte nicht abtrennen denn sonst öffnet sich der Schädel in Richtung Gehirn nicht. Die Feinarbeit mache ich gerne mit einem angeschärften Teelöffel. Damit kann ich Fleischreste gut von der Haut abkratzen. Dabei sehr vorsichtig vorgehen denn bei einigen Fischarten werden die Schuppen nur allzuleicht verletzt. Die Muskeln von den Flossen und die Knorpeln müssen vorher von innen durchtrennt werden.
Nun die Augen aus den Höhlen schneiden und mit einer Spitzzange samt Nerv ausreißen. Durch die Augenhöhlen gelangt man mit einem Haken (plattgeschlagener Zimmermannsnagel umgebogen und angeschärft) in die Wangen um auch hier das Fleisch zu entfernen.
Ist der Kopf vollständig vom Fleisch gesäubert sollte er nochmals mit Prilwasser gesäubert werden. Danach gut mit Küchenpapier trockentupfen.


Fixieren:
Jetzt stopfen wir die Wangen und die Maulhöle mit Zeitungspapier aus und schieben ihn zurück in das Gipskorsett. Die beiden Halbschalen werden dabei mit einem Schnürband zusammengehalten. Jetzt kann die Haut von hinten mit Schaumgummi oder auch Zeitungspapier aufgefüllt werden. Die Flossen sollten jetzt schon in die richtige Stellung gebracht werden. Zwei kleine Sperrholzbrettchen oder dicke Pappen pressen sie in Form. Diese werden mit Wäscheklammern oder Büroklammern zusammengehalten.


Gerben:
Nun gibt man das Ganze mit der Schnittsweite nach unten in einen großen Eimer und gießt alles mit Brennspiritus voll. Alles muß bedeckt sein. Vorsicht die Flossen dürfen jetzt nicht mehr falsch geknickt werden. Das Gewicht des Kopfes lagert nun auf dem Gipskorsett.
Hier drin muß der Kopf je nach Größe mindestens 1 Monat lagern. Ich hatte aber schonmal einen Kopf über 1 Jahr im Spiritus das ist auch kein Problem. Der Spiritus löst das Fett und tötet alle Keime, Bakterien und Pilzsporen ab. Formalin benutze ich daher jetzt nicht mehr.
Köhlerkopf nach dem Fixieren und Gerben in Spiritus
Nach dem Abspühlen unter kaltem Leitungswasser kann noch Restfleisch mit einer Nagelschere herausgeschnittetn werden. Der hier offene Schlund sollte zugenäht werden oder man schließt ihn mit einem Stückchen Pappe demit der Gips nicht herausläuft

Formgebung/Ausstopfen:
Nach dem Alkoholbad kann der Fisch herausgenommen werden und noch einmal unter fließendem Wasser kurz abspülen. Zuvor übersehene Fleischresten können jetzt noch herausgeschnittenwerden. Das Zeitungspapier wird nun aus dem Fisch entfernt. Dann sägt man sich einen Block Holz der hinten in die Schnittöffnung paßt. Falls der Fisch durch einen Herzstich getötet wurde müssen diese Wunden jetzt vernäht werden. Sollte der Schlund zuweit abgeschnitten worden sein kann dieser von innen mit einer kleinen Pappe abgedeckt oder ebenfalls zugenäht werden. Nun stellen wir den Kopf wieder in das Korsett und legen den Holzklotz in die Bauchöffnung. In diesen kann man später mit eine Holzschraube für die Befestigung des Fisches schrauben. Oder wir gießen einen einfachen Dübel mit ein. Zum Außgießen benutzen wir wieder ganz normalen Gips. Dieser sollte recht trocken angerührt sein praktisch in der Konsistens von Kuchenteig damit wir ihn formen können bevor er vollständig aushärtet. Man kann aber auch schichtweise vorgehen.

Ist der Gips hart (1 Stunde) wird der Fischkopf von hinten auf ein Brett geschraubt und zum Trocknen stehen gelassen. Dazu sollte man einen sehr trockenen gut belüfteten Raum wählen (Heizungskeller) oder direkt auf einen Heizkörper stellen. Bevor wir weitermachen muß der Fisch knochentrocken sein. Das kann über einen Monat dauern. Beim Trocknen muß der Kopf und die Flossen in der zukünftigen Form fixiert sein. Mit Sperrholzbrettchen oder Bleiblech bringen wir die Flossen in die zukünftige Form.


...solange der Gips noch nicht ganz ausgehärtet ist kann man ihn in Form "kneten" Noch kann der Kopf im Genick gerade ausgerichtet werden. Den Dübel für die spätere Befestigung an einem Brett nicht vergessen!!!


Das Schlimmste ist überstanden. Jetzt kann der Kopf zum Trocknen auf ein Montagebrett


währen er trocknet müssen die Flossen noch mit Brettchen und Tape fixiert bleiben

Glasaugen/Spachteln:
Ist der Kopf durchgetrocknet werden die Augen eingesetzt. Ich drucke die Augen auf meinem PC aus und gebe 2-3 dicke schichten Epoxy drauf. So mache ich mir meine Glasaugen selber. Als Vorlage dient ein Foto von dem Fisch zu Lebzeiten. Die Augenhölen werden mit Moltofil aufgefüllt und die Augenlinsen eingepresst. Mit Moltofill können auch Falten und durch weggetrocknen enstandene Löcher aufgefüllt werden. Mit einem nassen Pinsel kann die noch feute Moltospachtelmasse glatt gestrichen werden. Nun alles wieder vollständig trocknen lassen. Nach einigen Tagen kann die Spachtelmassen noch fein geschliffen werden.


Der gespachteltet Kopf mit eingestzten selbstgemachten Glasaugen

Flossentuning:
Sollten die Brustflossen ausgefranst sein können sie von hinten mit Butterbrotpapier beklebt werden. Das Papier mit Holzleim bestreichen und wieder mit dem Blech fixieren bis der Leim vollständig getrocknet ist. Nun die Ränder mit einer kleinen Schere gerade schneiden.

Bemalen:
Die Augen werden mit Fixogum (Rubbelkrepp) maskiert und wir können das Präparat mit dem Airbrusch nach dem Foto naturgetreu bemalen. Die gespachtelten Stellen müssen deckend andere Stellen können lasierend gearbeitet werden. Ich benutze dazu Autobasislacke und Aerocolor von Schmincke. Zum Bemalen gehört einiges an Übung und künstlerisches Geschick. Feinheiten wie Flossenstrahlen oder Augenränder, Tupfen o.ä.ziehen wir mit dem Marderhaarpinsel und Aquarellfarbe nach.


Finish:
Ist die Bemalung fertig wird das Rubbelkrepp enfernt (einfach abrubbeln) und das Ganze kann mit dem Yahchtlack klargelackt werden. Ist der Lack durchgetrocknet (ca 2 Tage) nehmen wir den Schädel vom Brett und sägen hinten alles sehr gerade mit einer Feinsäge ab. Danach wird alles nochmal mit sehr groben Schleifpapier plangeschliffen. Jetzt kann der Kopf auf ein Zierbrett geschraubt werden. Ich nehme dazu gerne Baumscheiben oder mit der Laubsäge rund oder oval ausgesägte Brettchen. Diese können noch mit einer Oberfräse abgerundet werden. Anschließend gut schleifen und mit Clou Schnellschleifgrund füllern. Wer will kann vor dem Füllern das Holz noch farbig beizen. Dann wieder schleifen und mit Yachtlack klarlacken.


Zähnchen vor dem Lackieren mit dem Airbrush
Zähnchen nach dem Lackieren mit dem Airbrush


Den Abschluß bildet ein Seil oder eine Kordel aus Hanf o.Ä. welches wir mit Heißkleber fixieren. Ich schreibe mir noch die genauen Daten des Fisches, Länge, Köder , Gewicht, Fangdatum, Köder... auf die Rückseite und klebe auch das Foto auf das Brett. Manchmal klebe ich sogar den Kunstköder mit auf das Brett. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Nachbasteln!!!


Sonntag, 18. März 2007

Gewässer


Die Oste

Die Oste ist ein wunderschöner Fluß in Niedersachsen der zum Waatangeln auf Hecht Barsch.. und Aalangeln einläd. Mit viel Glück kann man hier auch Salmoniden wie Bachforelle, Regenbogenforelle oder Meerforelle fangen. Lachse kommen hier ebenfalls vor, mir ist allerdings bisher noch nicht bekannt geworden daß hier schon welche mit deer Handangel gefangen wurden. Beim winterlichen Elektrofischen werden allerdings immer wieder einige der herrlichen Salmoniden gefangen und abgestreift.
Der Fluß ist im Mittel etwa 4-5 Meter breit und meandert stark. Der Uferbewuchs wechselt zwischen Wald, Feld und Wiesen. Fliegenfischen auf Aland, Hasel und Rotaugen mit der #2-4er Fliegenrute macht sehr viel Spaß besonders mit kleinen Trockenfliegen.
Weitere Fischarten der Oste: Quappe, Brachsen, Karpfen, Hecht, Aaland, Neunauge, Aal, Kaulbarsch, Gründling, Zander und es sollen auch Äschen vorkommen. Ich habe allerdings in 20 Jahren nicht eine davon gefangen.
Die Tageskarte für das etwa 15 Km lange Flußstück kostet 8,- Euro

Das Ufer kann jederzeit abbrechen weil der Sandboden bei Hochwasser weggeschwemmt wird
die typische Flußbreite. Im Sommer am besten beim Waatangeln mit Spinnrute und Flugangel zu befischen da es am Ufer sehr viel undurchdringliches Gestrüpp gibt


an den Außenseiten bilden sich durch Ströhmung tiefe Löcher die gerade bei Niedrigwasser immer für fette Überraschungen sorgen können

auch das ist hier möglich. Nur leider sind die meisten Forellen so wie diese hier untermaßig


Die braune Wasserfärbung entsteht durch den hohen Moorwasseranteil
Der dichte Bewuchs läßt im Sommer an den meisten Stellen prinzipiell nur das Waatangeln zu
Mit der Spinnrute lassen sich Barsch, Hecht, Aaland und mit Kleinstwobblern sogar Weißfische fangen
Fliegenfischen auf kleine Weißfische ist schwieriger als gestandene Fliegenfischer es zugeben mögen

stellenweise fließt der Fluß gerade im Sommer sehr gemächlich dahin

Oft trift man selbst nach stundenlangem Fischen keine Menschenseele. Nur an heißen Sommerwochendenden trifft man leider häufig auf Kanufahrer
zur Dämmerstundebeginnt in nebligen schwülwarmen Sommernächten der Aal zu laufen. Gefischt wird mit bis zu 3 Ruten auf Grund mit Aalglocken und Tauwurm

Freitag, 26. Januar 2007

Links

BJÖRN KIRSTE´S ART-PAGE


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Forellensee Wester-Ohrsted
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Tipps und Tricks

Die Björn Kirste-Spezial-Montage für feige Forellen





Im Moment stehen die Forellen ziemlich tief. Jedenfalls bei uns im Teich. Hinzu kommt daß sie derzeit auch noch ziemlich passiv sind. Sie stehen verstört am Gewässerrand und reagieren auf nichts -fast auf nichts. Nach einigem Herumprobieren hatte ich den Dreh raus. Ich stellte fest auf Spinner, Wobbler, Fliege...ging gar nichts, nicht mal eine Atacke. Nebenbei badete ich Wurm und Mais, Made und Bienenmade - nichtmal ein Weißfischzupfer. Ich überlegte ich müßte einen Köder haben der sich bewegt, aber nur sehr sehr langsam, damit sogar eine noch so träge Forelle den Köder nimmt.
Außerdem sagt man ja immer: Fische, die man sieht, die beißen nicht. In den meisten Fällen ist das auch so. Mit meiner Gehimmontage ist das allerdings anders. Ich muß wahnsinnig sein sie hier zu verraten!!! Die Montage ist ganz einfach und wird auch so einfach gefischt. Das Gerät: Lange Rute 3-5 m. Ideal sind Forellenruten oder Matchgerten. Dazu eine 2500er Rolle randvoll mit 15er -18er Mono. Dazu noch ein kleine Schrotblei, ein 10er Goldhaken und braunes Powerbait. Fertig ist der Lack Der Haken wird einfach direkt an der Hauptschnur angebunden. Etwa 50cm davor wird das Schrotblei auf die Schnur geklemmt. Mit dieser Montage kann ich sehr unauffällig fischen. Natürlich werfe ich so weniger weit als mit einem Spirolino. Das ist aber auch gar nicht nötig weil ich doch Fische im Nahbereich anwerfen will. Aber würfe von 10 bis 20 m sind auch damit noch drin. Das reicht völlig aus. Pluspunkte der Montage: -Sehr unauffällig. Man vergrähmt keine Fische -Sehr günstig man hat keine Angst auch dicht ans Ufer oder unter überhängende Bäume zu werfen. Wenn man hängen bleibt kostet es mich nur einen Haken und ein Schrotblei. Das ist leicht zu verschmerzen - Sehr "natürlich"! Zucht und Satzforellen kennen praktisch nur Pelets als Nahrung. Diese sind schwarzbraun oder gräulich. Genau wie meine Paste und das Blei. Meine Montage hört sich auch genau wie Futter an. Es macht plpp plpp beim Einwerfen und nicht kawumm! oder klatsch! wie beispielsweise bei Sbirullino oder Wasserkugel. Dieses Geräusch lockt Forellen an und verscheucht sie nicht. Fliegenfischer wissen wovon ich rede. Zuchtforellen reagieren auch weniger auf wagerecht durchs Wasser laufende Köder wie es beim Schleppen praktisch immer ist. Sie konzentrieren sich vielmehr auf alles was oben reinfällt und zum Grund sinkt und das in einer ganz bestimmten Geschwindigkeit. Genauso ist es mit meiner Spezial-Montage. Der Vorteil gegenüber allen anderen Montagen: Bevor das falsche Pelet im Bodenschlamm versinkt bleibt es in Vorfachlänge stehen und wartet darauf daß die Forelle zuschnappt. -Sehr flexibel. Mit nur einem Griff kann ich das Schrotblei verschieben und ganz fix verschiedene Tiefen befischen. Oder das Blei ganz entfernen un einen Naturköder wie Bienenmade, Wurm, kleinen Köderfisch in zeitlupentempo servieren. Dieses Tippfischen erreicht manchmal sogar die scheuesten und argwöhnischten "Mopsköfe" Es gibt 3 Möglichkeiten die Björn Kirste-Spezial-Montage zu fischen 1. Einwerfen und zum Grund sinken lassen. Normales Grundfischen 2. Einwerfen und zum Grund sinken lassen und alle 10 Sekunden 50 cm einholen (im Moment sehr erfolgreich bei beschriebenen Verhalten der Forellen) Man könnte das fast Faulenzer Methode nennen 3. Einwerfen kurz einsinken lassen und dann langsam die Kanten abschleppen wie mite einem Sbirullino nur viel viel unauffälliger und auch fängiger! Jetzt wißt Ihr wie´s geht. Probiert´s mal aus. Ihr werdet an meine Worte denken wenn Ihr den anderen Anglern einen vorangelt. Achja fast hätte ich´s vergessen: Ideale Köder für diese Montage sind auch kleine Nympfen oder schwarze Streamer statt der Paste. Auch wenn Ihr keine Fliegenfischer seid könnt ihr damit genauso unauffällig eine Fliege ins Ziel lenken und richtig abräumen.




Kartoffel-Ravioli
(Vorspeise)

Zutaten:
Kartoffeln Hackfleisch Ei Zwiebeln Schnittlauch Knoblauch junger Gouda Frühlingszwiebeln Olivenöl rote Paprika scharfe eingelegte grüne Pfefferschote Möhren Salz












Zubereitung: Kartoffel in feine Scheiben schneiden. Das geht besonders gut mit einem Gurkenhobel oder mit der Aufschnittmaschine. Die Scheiben sollten fast durchsichtig sein. Die Kartoffelreste zusammen mit Ei, Salz, Knoblauch, der Pfefferschote und Zwiebeln mit einem Mixer zerkleinern, rohes Hackfleisch und fein gehackte Frühlingszwiebeln untermischen. Eine Portion der Füllung auf eine Kartoffelscheibe geben und mit einer weiteren zudecken. Anschließend in heißem Olivenöl scharf anbraten dann wenden und von der anderen Seite braten. Wer mag kann noch mit Gouda überbacken. In die Mitte gebe ich das angeschwitzte Gemüse (in diesem Fall vorbereitet und tiefgekühlt) Bitte nur kurz und sehr heiß anschwenken damit es knackig bleibt. Mit Schnittlauch und dünnen Goudastreifen garnieren.

Ich wünsche bon Apetit!


Sauerkrautsuppe: Zutaten: 1 Schale Hackfleisch gemischt 200-300 fetter geräucherter Schweinebauch mit Schwarte (vom Aldi) eine Schale kleine Champignons (vom Aldi) 1 Tüte Sauerkraut (vom Aldi) 1 rote Paprika italienischer weißer Speck oder Gänse/Entenschmalz 1 Becher Schmand (vom Aldi) 1/2 Becher Sahne (vom Aldi) 3-5 Zwiebeln Zwiebeln Gurkenwasser (nicht!!!! vom Aldi sondern vom Lidl) Liebstöckel Petersilie 2-5 Chillischoten scharf 2-5 Zehen Knoblauch Tomatenmark Salz Ghyrosgewürz Rinderbrühe oder Maggi Baguette Weißwein


Zubereitung: Bauchfleisch von der Schwarte trennen und in feine Scheiben (quer) schneiden. Das Fett in der Pfanne auslassen und Schwarte zusammen mit dem Speck knusprig braten. Speckreste und Schwarte( die bringt zusätzlich Geschmack) in einen Topf geben und in dem verbliebenen Fett das Hackfleisch anbraten. Jetzt das Hack in den Topf geben und Zwiebeln (in Ringe geschnitten), Knoblauch,Paprikawürfel, halbe oder ganze Champignons braten. Wer will kann zum Braten auch Gänseschmalz verwenden, das bringt zusätzliches Aroma. Danach gießen wir alles in den Topf und geben die restlichen Zutaten: Sauerkraut, gehackter Liebstöckel (Maggikraut), gehackte Chillischoten, Gurkenwasser, Sahne, Schmand, Petersilie, Tomatenmark,Salz, Ghyrosgewürz und Rinderbrühe oder Maggi dazu. Wer will kann noch etwas Weißwein unterrühren, ist aber dank der Säure des Sauerkrautes und des Gurkenwassers nicht nötig. Alles einmal leicht aufköcheln lassen und im Topf auf der warmen Herdplatte abkühlen lassen. Vor dem Verzehr dann wieder aufwärmen. Dazu passend frisches Knoblauchbaguette und halbtrockener Weißwein ich wünsche bon Apetit!



Gurkensalat südländisch (passend zu Gegrilltem):
Zutaten:
1 Grüne Gurke
1Esslöffel Surig Essig Eszens
5 Esslöffel Olivenöl oder neutrales Pflanzenöl je nach Geschmack
1 Knoblauchzehe
1 große Zwiebel
milde grüne Pepperoni aus dem Glas
Schafskäse
Schnittlauch, glatte Petersilie
grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Gurke schälen halbieren und das Mark herausschneiden. Anschließend in Würfel schneiden. Zwiebel in grobe Ringe schneiden Knoblauch und Schnittlauch fein hacken und Petersilie grob zupfen, Schafskäse ebenfalls in Würfel schneiden und alles zusammen in eine Schüssel geben. Die Pepperoni in kleine Ringe schneiden Essig und Öl dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken



hier nochmal die Zutaten auf einen Blick


Die Kräuter schön fein hacken ebenso Knoblauch und Zwiebeln

Das Mark entfernen damit der Salat nicht wässerig wird und knackfrisch bleibt



Die Gurke erst in Streifen schneiden

so würfele ich die Gurken, Paprika, Gouda für den deutschen Salat




zusätzlich noch etwas Dill und Petersilie fein hacken und alle Zutaten zusammen mit dem Zucker, Essig, Sahne, Salz u. Pfeffer unterrühren

mit etwas Weißbrot dekoriert sieht das doch schon ganz lecker aus

Gurkensalat deutsch (passend zu Fisch):
1 Grüne Gurke, wahlweise rote Paprika, ca 1Esslöffel Surig Essig Eszens, 125ml Schlagsahne,1 kleine Zwiebel, Dill, junger Gouda, Schnittlauch, krause Petersilie,1gehäufter Esslöffel Zucker, grobes Meersalz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Gurke schälen und in feine Scheiben schneiden (hobeln). Zwiebel, Dill, Petersilie und Schnittlauch fein hacken, Gouda in feine Streifen schneiden und alles zusammen mit dem Zucker in eine Schüssel geben. Essig und Sahne dazugeben und mit Salz
und Pfeffer abschmecken

Regenbogenforelle Müllerin
Die Zubereitung ist sehr einfach fast zu einfach um es hier extra nochmal zu beschreiben wie´s gemacht wird. Man braucht nicht viel länger als eine halbe Stunde um das Gericht auf den Tisch zu bekommen. Durch diese klassische Zubereitung kommt der feine Geschmack einer fangfrischer Forelle besonders gut zur Geltung weil Gewürze und Beilagen auf das Nötigste reduziert sind.

Zutaten für 2 Personen:
1 Regenbogenforelle ca 600 Gr
festkochende Kartoffeln
Mehl
Salz, schwarzer Pfeffer, Zitrone, Petersilie
ca 50 Gr Räucherspeck, Butter


Werkzeug Hilfsmittel:
Schnellkochtopf, Kochmesser, Kartoffelhalter

Zubereitung:
Forelle ausnehmen und die Kiemen entfernen. Bei solchen Forellen ist das Schuppen nicht nötig. Gut waschen dann kräftig salzen und beiseite legen. Die kleinen Kartoffeln im Schnellkochtopf etwa 8 Minuten garen. Jetzt wird der Fisch in der Mitte halbiert (meine Pfanne war zu klein ihn ganz zu braten) Mit schwarzem Pfeffer innen und außen würzen und in Weizenmehl wenden. Der Fisch bleibt im Mehl liegen damit sich eine Kruste bilden kann. Wärenddessen wird der Speck gewürfelt und in einer beschichteten Pfanne auslassen und braun werden lassen. Nun nehme ich die Grieben aus dem entstandenen Fett. Darin wird bei mittlerer Hitze nun der Fisch auf beiden Seiten goldbraun gebraten (bei geschlossenem Deckel). Wärend der Fisch brät schäle ich die kleinen Kartoffeln und gebe ein paar Flocken Butter darauf. Petersilie dekoriert das Ganze. Jetzt kommt der Fisch dazu. Dieser wird noch mit Zitronenscheiben oder Saft erst jetzt etwas gesäuert. Ich wünsche guten Appetit

Dazu paßt frischer Gurkensalat mit Dill oder grüne Bohnen


Die gesalzene und gepfefferte Forelle wird gleich zu Anfang "mehliert"


Der Speck wird gewürfelt und in der heißen Pfanne ausgelassen

Die braunen Grieben werden entnommen, das heiße Fett verbleibt in der Pfanne

Währnd die Fische braten, können schon die Kartoffeln geschält werden

garniert mit Petersilie, Speckgrieben und Butter


festkochende gelbliche Kartoffen schmecken mir am besten

die letzten Minuten wir der Fisch ohne Deckel gebraten damit die Haut cross bleibt


Lachsforelle Graved Art
Wer mal was anderes mit seinen Forellen anstellen will als sie zu braten oer zu räuchern, dem empfehle ich diese sehr delikate Zubereitung der Filets. Das geht besonders gut mit den größeren Exemplaren. Es schadet nicht aufgetaute Filets zu verarbeiten.

Zutaten für 1Kg Filet (beide Seiten):
Salz, schwarzer Pfeffer, Zucker (am besten brauner Rohrzucker) es geht stattdessen auch Honig weil dieser gut konserviert
1 Orange
Dill, Petersilie, Pfefferminze, Schnittlauch, Zitronenmelisse
1 kleine Zwiebel


Werkzeug Hilfsmittel:
Spitzzange, sehr scharfes Filetiermesser, Kochmesser Frischhaltefolie, Küchenkrepp

Zubereitung:
Lachsforelle waschen und Filetieren. Die Haut muß dranbleiben! Anschließend mit der Zange die restlichen Gräten ziehen. Jetzt kann das Filet tiefgefrostt werden oder man verarbeitet es gleich weiter. Vor dem Beitzen wird das Filet nochmals gut gespült und entschleimt und mit Küchenkrepp trockengetupft. Mit dem Kochmesser werden die Kräuter sehr fein gehackt. Man sollte lieber zuviel als zuwenig Kräuter verarbeiten. Die Zwiebel wird ebenfalls in sehr feine Stückchen gehackt und die Orange in dünne Scheiben geschnitten. Je nach Geschmack werden die Filets von beiden Seiten gut gepfeffert, gesalzen gewürzt und gezuckert. Jetzt werden die Kräuter aufgestreut und in das Fleisch der offenen Seite des Filets massiert. Die Zeibel und die Orangenscheiben auflegen und beide Filets mit der Fleischseite aufeinanderlegen. Das Ganze gut mit Frischhaltefolie umwickeln damit kein Saft austreten kann. Jetzt kann man das Paket gerne noch in eine Schale legen und danach für 72 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Nach jeweils 12 Stunden empfielt es sich das Ganze Paket zu wenden damit sich die entstehenden Säfte gut verteilen können.
Ist der Fisch fertig mariniert nimmt man ihn aus der Folie und entfernt alle Bestandteile vom Fisch. Das geht gut mit einem Messer. Bitten nicht abspühlen! Anschließend kann zur Deko wieder frischer Dill aufgestreut werden. Vor dem Verzehr werden mit einem richtig scharfen Filiermesser feine Scheiben von der Fischhaut seitlich wegeschitten.
Graved-Forelle schmeckt gut zu frischem Weißbrot oder Pellkartoffeln. Dazu könnte man noch folgendes Dressing reichen


Zwiebeln sehr fein hacken

eine feine Zange eignet sich hervorragend zum Zupfenen der Gräten

alle Kräuter sehr fein hacken


Fisch würzen und mit den Kräutern bestreuen

Zwiebeln dazugeben

...Orangenscheiben auflegen


in Folie einrollen

und für 72 Stunden in den Kühlschrank damit



Dressing zum Fisch

Zutaten :
4-6 cl Pflanzenöl, Salz, Pfeffer, 1-2 Essllöffel Honig, 3 Essllöffel mittelscharfer Senf, 1 cl Zitronensaft (frisch gepresst) Dill, Petersilie, Schnittlauch, 1 halbe kleine Zwiebel

Werkzeug Hilfsmittel:

Maßbecher, Mixer

Zubereitung:
Alles in den Mixer geben und gut zerkleinern, im Kühlschrank kalt stellen
Das Dressing paßt auch sehr gut zu Räucherfisch oder zu Bratfisch

Der beste Grill der Welt
Ich habe den ultimativen Grill erfunden und seit fast 20 Jahren immer wieder weiterentwickelt. Naja, es gab nicht wirklich viel dabei zu entwickeln, denn dieser Grill ist spartanisch einfach konstruiert und genauso leicht zu bedienen. Er ist sozusagen idiotensicher!

Was leistet der Grill?
- man kann damit grillen und räuchern
- er kann als Ofen verwendet werden (Wärmequelle im Winter)
- er kostet nicht einen Cent, nicht einmal das Brennmaterial
- er braucht keine Kohlen, sondern nur Holz - die Grillhitze ist regulierbar
- keine beschränkte Grillzeit wie bei Kohle - er ist in 5 Minuten grillbereit
- es muß nicht durch Blasen angefacht werden; das macht der Ofen selber
- man erzielt beste Grillergebnisse ohne Anbrennen und mit sehr gleichmäßiger Bräunung
- man erzielt beste Räucherergebnisse - er qualmt nicht (beim Grillen)
- er ist superschnell, und das Grillfleisch hat einen ausgezeichneten Geschmack (je nach Holzsorte)
- er eignet sich sehr gut zum Verbrennen von Gartenabfällen...
- die Reinigung erledigt sich von selber durch Verbrennen der Grillrückstände - so keimfrei ist kein anderer Grill!

Wie kann es sowas überhaupt geben?
Ein Grill, der alles kann und nichts kostet? Nein wirklich, dieser Räuchergrill besteht nur aus einem alten Lüftungsrohr (besser noch Edelstahlrohr), einem Grillrost (einfach einen Rost aus einem alten Kühlschrank, Fußabtretgitter o.ä. verwenden), 2 großen Steinen und - zum Räuchern - zusätzlich ein paar alten Kartoffelsäcken und einem Bodenblech (vorzugsweise aus Edelstahl).

Woraus besteht der Grill?
Zunächst braucht man eine Art Podest, auf dem das Rohr sicher steht. Das kann ein Sockel aus Metall sein, aber zwei einfache, große Beton- oder Porotonsteine erfüllen diesn Zweck ebenfalls. Außerdem benötigt man ein Rohr. Gut zu verwenden wäre die Außenwand eines alten Ölfasses. Oder auch ein Lüftungsrohr mit etwa 50cm Durchmesser und 120cm Höhe.Dann braucht man nur noch einen Metallrost. Das kann ein Grillrost sein oder ein Gitter aus einem alten Backofen oder Kühlschrank. Zum Räuchern ist auch eine Baustahlbewährung (grobes Metallgitter) gut zu verwenden.
Zum Räuchern benötigt man zusätzlich eine Bodenplatte und ein paar alte und nasse Jute-Kartoffelsäcke und selbstgemachte Räucherhaken aus Edestahldraht (Dachdeckerbedarf)

Ob altes Ölfass oder Edelstahlrohr beides eignet sich gleichgut


Als Feuerbehälter haben wir hier einen alten Lüftungsschacht aus verzinktem Stahlblech verwendet2 große Porotonsteine eignen sich eben sogut

Hier die Aufsicht. Statt Baustahl kann man hier ein Grillrost auflegen und Steaks oder Würstchen perfekt grillen









Wie arbeitet der Grill?
Grillmodus:
Zwischen den Steinen ein Feuer anzünden und das Rohr auf die Steine stellen. Dadurch wird das Feuer richtig angeheitzt (Karmineffekt). Durch die hohe Sauerstoffzufuhr gibt es praktisch keinen Rauch (bei trockenem Holz). Nun nur noch den Grillrost oben auf die Tonne legen - und schon kann man mit dem Grillen beginnen. Das Grillgut wird durch die heiße, wirbelnd aufsteigende Luft gegart und bekommt eine sehr gleichmäßige Bräunung. Dadurch daß alles tropfende Fett sofort verbrennt und nicht herumqualmt braucht das Grillgut nur einmal gewendet zu werden und bleibt daher super saftig innen, während es außen sehr schön knusprig wird ohne zu verkohlen. Außerdem bekommt es einen leichten Räuchergeschmack durch das Heizen mit Holz. Ich verwende gerne Eiche, Buche oder Kiefer. Bitte beim Wenden aufpassen, denn die aufsteigende Luft ist sehr sehr heiß! Ist das Grillgut fertig, kann es außerhalb des Rohrradius auf dem überstehenden Grillrost abgelegt werden. Ebenso kann man dort sehr gut seine Grillzange oder Gabel ablegen. Großer Vorteil: Die Arbeitshöhe ist in Brusthöhe und dadurch braucht man sich beim Grillen niemals zu bücken, es sei denn man, legt gerade Holz nach.
Nach dem Grillen lege ich den Grillrost einfach auf die Feuerstelle und setze das Rohr wieder auf die Steine. Nun heize ich nochmal kurz mit Holz nach. Nach 10 Minuten ist das Grillrost durchgeglüht und alle Ruß und Fettrückstände sind weggebrannt. Einmal kurz mit der Drahtbürste drüber - und der Grill ist sauber. Zum Grillen muß das Feuer doppelt so heiß sein wie für das Räuchern. Beginnt das Fleisch zu brutzeln, ist die Hitze ausreichend. Wenn man das Holz sehr fein spaltet, brennt es deutlich heißer, es muß aber öfter nachgelegt werden. Dadurch kann ich das Feuer gut regulieren und erhalte eine gleichmäßigere Hitzeverteilung als mit grob gehacktem Karminholz. Kleiner Tip: Bei Wind kann man Baustahlmatten rechts und links an den Grill lehnen damit das Rohr nicht umfallen kann.


die angelehnte Baustahlbewährung verhinder daß der Grill bei Wind umstürzt
je dicker der nasse Sack ist desto weniger kostbarer Rauch geht verlohren. Baumwollaken oder Synthetik ist nicht geeignet weil sie nicht grobporig genug sind. Staunässe würde entstehen









Räuchermodus:
Wieder wird ein Feuer angezündet und das Rohr auf die Steine gestellt. Ist das Feuer stabil und hat die gewünschte Größe, nimmt man das Rohr wieder von der Feuerstelle und legt das Blech auf die Steine. Darauf gibt man das Sägemehl. Ich nehme etwa 1-2 Liter pro Räucherdurchgang. Das Räuchermehl wird in eine Tellerform verteilt und das Rohr auf das Blech gestellt. Jetzt werden die Fische mitsamt dem Grillrost oben auf das Rohr gestellt so daß die Fische innerhalb des Rohres hängen. Obenauf wird mit den nassen Säcken abgedeckt. Nun sollte etwas Holz nachgelegt werden, bis deutlich Rauch durch die Maschen der Säcke ausströmt. Dieser Ofen "atmet", das bedeutet, daß der Rauch permanent an den Fischen vorbeiströmt und überschüssige Feuchtigkeit durch den Sack entweicht. So werden die Fische sehr gleichmäßgig gebräunt. Niemals einen geschlossenen Deckel verwenden! Denn dann entstünde Feuchtigkeitsniederschlag im Inneren des Ofens, welcher nach und nach auf die Fische tropft. Dann würden Bitterstoffe (Ruß+Wasser) entstehen. Außerdem würde der Fisch durch die Feuchtigkeit "kochen" und das Ergebnis wäre matschig. Der Räuchergang ist beendet, wenn nur noch minimal Rauch aufsteigt. Dann sind die Späne ausgeglüht und verbraucht. Für den nächsten Räuchergang nehme ich das gesamte Rohr inklusive der Fische vom Blech und stelle alles neben die Feuerstelle. Nun kann ich die Spänereste und Asche vom Blech fegen und neue Buchenspäne nachlegen. Das Rohr kommt wieder auf das Blech. Beim zweiten Räuchervorgang kann ich das Feuer etwas heißer machen, weil schon ein Großteil des in den Fischen enthaltenen Wassers verdunstet ist. So kann ich sicher gehen, daß die Fische durchgegart sind. Die richtige Hitze ist erreicht, wenn ich das Rohr von außen gerade noch mit der bloßen Hand anfassen kann. In der Regel sind die Fische nach 2 Räuchergängen fertig geräuchert. An der Farbe erkenne ich, ob die Fische gut sind. Sie sollten goldgelb bis braun sein. Zum sofortigen Essen nehme ich die Fische warm aus dem Ofen und kann direkt servieren. Fische, die später gegessen werden sollen, lasse ich langsam im Rohr abkühlen. Beim Abkühlen verfestigt sich das flüssige Fett und der Saft im Inneren und kann anschließend nicht mehr auslaufen.
So sollte der Rauch durch die Maschen ziehen damit er nicht im Inneren steht
Hier wird ein Edelstahlrohr auf einem Edelstahlblech benutzt. Je dicker das Rohr ist desto mehr Sägespäne und Hitze benötigt man zum Räuchern

Diese Färbung sollten die Fische nach dem 2.-3. Räucherdurchgang haben

Hier auch Dorsche und Dorschfilets, die man zum Aufhängen in einen Fischgrill einklemmen sollte damit sie nicht vom Haken fallen können

Nach dem 2. Durchgang sind die Fische noch hell aber schon gegart. Das kann ich testen indem ich die Rückenflosse leicht herausziehen kann. Ist sie noch fest muß weiter geräuchert werden. Sind sie gar können sie schon gegessen werden oder nur zur Deko noch etwas brauner gefärbt werden.
Aale werden schon aus der Tonne genommen. Sie garen schneller und trocknen schneller aus als Forellen
Das ist ein perfektes Räucherergebnis: Gut durchgezogener Rauch, perfekte Farbe, kein feuchtes matschiges Fleisch



ein wahrer Genuß und nicht vergleichbar mit herkömmlicher Räucherwahre

Gerade bei Aalen muß man darauf achten daß es nicht zu heiß in der Tonne wird. Ansonsten können die Schwanzenden schnell aufplatzen und schmecken dann fast wie gegrillt. Es sieht nicht gut aus - schmeckt aber sehr gut "grillgeräuchert"!











Vorbereiten der Fische zum Räuchern:
Fische ausnehmen, waschen und entschleimen. 10 Lieter kaltes Wasser mit 300-500 Gramm Salz (je nach Geschmack und Fischsorte) vermischen und die Fische hineinlegen. 10-15 Stunden ziehen lassen. Wasser abgießen, Fische unter fließendem Wasser abspülen und nochmals entschleimen. Mit dem Salzstreuer erneut gut einsalzen und die Fische auf die Räucherhaken spießen. Dabei darauf achten, daß je einer der Haken dich auf jeweils einer Seite der Wirbelsäule und nicht zu dicht am Kopf eigestochen wird, damit die Haken nicht "ausschlitzen" können. Zum Abtropfen werden die Fische jetzt an einen kühlen, schattigen Platz aufgehängt (Wäscheleine o.ä.) Man kann auch eingefrohrene Fische sehr gut räuchern. Diese werden einzeln eingefrohren und ebenfalls in der kalten Salzlake aufgetaut. Keinesfalls heiße Lake verwenden um den Auftauprozess zu beschleunigen! Sonst gare die Fische dabei und könnten dadurch später vom Haken fallen. Eingefrorene Fische müssen besonders gut entschleimt und abgespült werden.
Die Fische müssen vor dem Räuchern erstmal abtropfen und können dann direkt ohne vorher zu Garen in den heißen Rauch gehängt werden
da die Fische allesamt auf einem Rost befestigt sind...
kann ich sie zwischendurch herausnehmen um neue Späne nachzulegen









Herstellung der Räucherhaken:
Mann nimmt ein 40cm langes Stück Edelstahldraht und schleift mit einem Winkelschleifer die Enden spitz. Danach biegt man beide Enden aufeinander und preßt den Bogen mit einer Kombizange fest zusammen, bis nur noch ein kleineres Ör übrigbleibt. Nun noch beide unteren Enden gemeinsam zu einem Haken umbiegen. Die Spitzen solltetn etwa 2-3 cm lang sein.Um den Haken aufhängen zu können, benötigt man zusätzlich noch einen S-förmigen Haken aus einem etwa 10cm langen Stück Edelstahldraht. Für beide Haken benutze ich einen Draht von 2mm Stärke.
Den S-Haken brauche ich um den eigendlichen Räucherhaken in das Rost einzuhängen
jeweils ein Haken wird auf beiden Seiten der Wirbelsäule eingestochen. Das hält bombenfest im Fischfleisch.

so wird der S-Haken in den Räucherhaken eingehängt

Mein neuer Räucherofen arbeitet nach demselben Prinzip. Räuchern und Gahren gleichzeitig. Allerdings kann man mit ihm nicht grillen. Allerding ist er etwas einfacher zu bestücken und es lassen sich damit auch liegende Filets räuchern. Da er aus Edelstahl gebaut ist kann ich ihn ohne bedenken draußen im Garten stehen lassen.

Wichtig ist die gute Qualität des Fischfilets. Hier eine Seite einer 2Kg Goldforelle.
Dill und Schnittlauch können das geschmackliche Ergebnis noch geringfügig verändern. Auch die Dorschfilets werden mit den Kräutern verfeinert.




der erste Räuchergangdieser ist etwas heißer als die folgenden. Dadurch öffnen sich die Bauchhölen automatisch



Der 2. Räuchergang mit ebenfalls 1Liter RäuchermehlfüllungUnd das fertige Ergebnis
die Leckeren Forellen hingen unter den Filets damit eventuell bitteres Tropfwasser nicht auf die Filets tropfen kann. Unter dem Räuchergut befindet sich bei meinem neuen Ofen noch eine Auffangschale/Blech um zu verhindern daß austretende Säfte in das Sägemehl tropfen



Räuchern großer Fische
Ich hatte neulich eine 4 Kg Forelle. Ich habe sie filetiert und dann quer und liegend geräuchert. (Das geht natürlich nur im Schrank, die Tonne ist dafür nicht geeignet) Gesalzen habe ich die einzelnen Filethälften über Nacht in Lake genau wie sonst die ganzen Fische. Nach dem Heißräuchern sollten die Filets allerdings erstmal richtig auskühlen sonst kleben sie am Rost. Die Qualität war exzellent und nichts war innen roh. Alles schön durchgeräuchert hier mal die Fotos




Oft vergißt man wichtige Utensilien wenn man spontan mitten in der Nacht zum Strand oder ein anderes Gewässer eilt weil man nur noch die Fische im Kopf hat. Eine Checkliste kann helfen daß man nicht die wichtigsten Dinge vergißt. Man ist 200 Km gefahren hat an alles gedacht aber die Rute vergessen – schon verloren! Damit das nicht passiert hier etwas Hilfe:


Checkliste Mefofischen:


Gerät:

Fliegenfischen:
Fliegenruten #5-8
Rollen entsprechend
Fliegenschnüre floating, sinking
Fliegen naß und Streamer

Uferangeln:
Spinnrute kurz 20Gr,
lang 30-40 Gr,

Bootsfischen:
Bootsrute 80-150 Gr., Pilkrute 50-80 Gr., Brandungsrute
entsprechende Rollen und Multirollen + Schnur

Zubehör:
Bleie, Wasserkugeln, Pilker, Blinker, Gummifische, Wobbler , Spinner, Wathose Neopren oder Atmungsaktiv+Schuhe, Watjacke, Bellyboat,Priest, Filitiermesser, Fischgalgen, großer Kescher/Gaff, Lappen, Hakenlösezange, Maßband, Waage, Kamera

Bekleidung:

warme Jacke, Pudelmütze, Sommerjacke, Fliegenweste, 2 Paar Hosen, Jogginghose, Fleecehose, Unterhosen, Socken, T-Shirts, Handschuhe, Wanderschuhe, Turnschuhe, Latschen, Cap, Mütze/Hut, Skihose

Proviant:
Schokolade, Bier, Cola, Tee/Kaffe , Brühe (heiß) Wurst/Schinken, Käse, Knäckebrot, Margarine, Zwiebeln, Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Dosenfutter

Sonstiges:
Taschenlampe, Akkus Ersatz, Speicherkarte Ersatz, Rucksack, Geld, Kühlbox, Wasserkarnister, Petroleumlampe, Campingkocher, Spiritus, Bratpfanne, Topf, Campingbesteck, Teller, Tasse, Klopapier, Handy, Reiseführer, Landkarte Gewässerkarte, Verbandszeug, Fischgrill, Salz Pfeffer, kleines Beil, Plastiktüten, Eimer, Gardinen, Polbrille, Visitenkarten, Videokamera Ladegerät Akkus

Angelschein, Fahrzeugpapiere

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Checkliste Bellyboot Ostsee:

Gerät:

Fliegenfischen:
Fliegenruten #5-8
Rollen entsprechend
Fliegenschnüre floating, sinking
Fliegen naß und Streamer

Uferangeln:
Spinnrute 180-2.70 .it kurzem Griff WG20-50Gr,

Zubehör:
Köder:
Pilker, Blinker, Gummifische, Wobbler , Spinner, Dorschfliegen orange oder schwarz (buschig),
Sonstiges:
Luftpumpe, Bellyboat, Priest, Filitiermesser, Fischgalgen, großer Kescher/Gaff, Lappen, Hakenlösezange, Maßband, Waage, Kamera, Kopflampe,

Bekleidung:
Wathose Neopren, Watjacke, Schwimmflossen


Proviant:
Schokolade, Bier, Cola, Tee/Kaffe , Brühe (heiß) Wurst/Schinken, Käse, Knäckebrot, Margarine, Zwiebeln, Kartoffeln, Salz, Pfeffer, Dosenfutter...

Sonstiges:
Akkus Ersatz, Speicherkarte Ersatz, Rucksack, Geld, Kühlbox, Wasserkarnister, Campingkocher, Spiritus, Bratpfanne, Topf, Campingbesteck, Teller, Tasse, Klopapier, Handy, Reiseführer, Landkarte Gewässerkarte, Verbandszeug, Fischgrill, Salz Pfeffer, kleines Beil, Plastiktüten, Eimer, Gardinen, Polbrille, Visitenkarten, Videokamera Ladegerät Akkus,
Angelschein, Fahrzeugpapiere

Sicherheit:GPS, Kompass, Rettungsweste, Anker, Signalrakete, Handy, Markierungsboje



Checkliste Forellenpuff:

Gerät:
Fliegenfischen:
Fliegenruten #2-6 200-320 cm
Rollen entsprechend
Fliegenschnüre floating, sinking
Fliegen naß, trocken und Streamer und Nympfen

Spinnfischen:
Spinnrute 180-300cm 5-30 Gr. WG

Schleppfischen:
spezielle Forellenschleppruten und Matchruten 360-500 cm 5-40Gr.WG

Zubehör:
Bleie, Wasserkugeln, Posen, Sbirolinos, Auftriebskörper, Haken (Spiralhaken für Paste), Sprengringe, Drillinge, Vorfachmaterial, Zange, Lappen, Taschenlampe, Geld, Setzkescher, Eimer, Zange, Flitiermesser, Hakenbindemaschine, Lockstoffe, Färbemittel, Bißanzeiger, Rutenhalter, Stuhl, Regenschirm, Bellyboat, Priest, Kescher, Maßband, Waage, Polbrille, Kamera


Köder:
Powerbait, Maden, Bienenmaden, Tauwürmer, Mais, Brot, Köderfische, Garnelen, Mehlwürmer, Heuschrecken, Käse, Rotwürmer, Mistwürmer, Stubenfliegen, Heimchen

Kunstköder Spinnfischen/Schleppen:
Kleine Blinker, Gummifische, Wobbler, Spagettiköder, Spinner, Twister, künstliche Bienenmaden...

Bekleidung je nach Jahreszeit und Witterung:
Wathose Watjacke (Regenjacke), warme Jacke, Pudelmütze, Sommerjacke, Fliegenweste, 2 Paar Hosen, Jogginghose, Fleecehose, Unterhosen, Socken, T-Shirts, Handschuhe, Wanderschuhe, Turnschuhe, Cap, Mütze/Hut, Skihose, Handschuhe

Proviant:

Schokolade Chips und andere Knabbereien, Bier, Cola, Tee/Kaffe , Brühe (heiß) Wurst/Schinken, Käse, Knäckebrot, Margarine, Salz, Pfeffer, Dosenfutter

Sonstiges:

Akkus Ersatz, Speicherkarte Ersatz, Rucksack, Kühlbox, Wasserkanister, Campingkocher, Spiritus, Bratpfanne, Topf, Campingbesteck, Teller, Tasse, Klopapier, Handy, Reiseführer, Landkarte Gewässerkarte, Verbandszeug, Fischgrill, Salz Pfeffer, kleines Beil, Plastiktüten, Eimer, Visitenkarten, Videokamera Akkus

Angelschein, Fahrzeugpapiere

Checkliste Aalangeln:

Gerät:

Tele und Steckruten aus Kohlefaser oder Glasfaser 180-300cm WG. 20-150Gr
ideal bestückt mit Leuchtdioden an den Spitzen
robuste Stationärrollen mit 0,25-0,45er Monofil

Zubehör:
Bleie, Knicklicht-Posen, Sbirolinos, Auftriebskörper, Haken, Sprengringe, Drillinge, Vorfachmaterial, Zange, Lappen, Taschenlampe, Eimer, Flitiermesser, Aaltöter, Hakenbindemaschine, Lockstoffe, Bißanzeiger, Rutenhalter, Stuhl, Regenschirm, Kescher, Maßband, Waage, Kamera

Köder:
Tauwürmer, gestocktes Rinderblut, Maden, Köderfisch, Käse, Speck, Leber

Bekleidung je nach Jahreszeit und Witterung:
Gummistiefel, warme Jacke oder Parka, Mütze, Mückenschutznetz, alte Hosen oder Pullover (wegen Aalschleim)

Proviant:
Getränke, Knabbereien vielleicht auch etwas zum Grillen

Sonstiges:
Akkus Ersatz, Speicherkarte Ersatz, Rucksack, Klopapier, Handy, Verbandszeug, Plastiktüten, Eimer, Visitenkarten, Videokamera Akkus, Angelschein, Fahrzeugpapiere

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Disclaimer

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